Gangs missbrauchen Fake-Streams auf Spotify zur Geldwäsche
Spotify ist aus dem Leben vieler Menschen nicht mehr wegzudenken, doch man findet sich auch immer im Mittelpunkt von Betrügereien wieder. Das zeigt derzeit ein Fall aus der schwedischen Heimat von Spotify, denn dort wurde der Streaming-Dienst zur Geldwäsche missbraucht.
Dieses Geld muss natürlich gewaschen werden und hier spielt Spotify eine unfreiwillige Rolle. Denn wie der britische Guardian unter Berufung auf die schwedische Zeitung Svenska Dagbladet berichtet, werden hierfür auf Spotify gefälschte Streams verwendet. Dabei veröffentlichen Künstler, die Verbindungen in die kriminellen Organisationen haben, auf dem Musikdienst "gefälschte" Songs, für diese bezahlen sie mit dem illegalen Geld und waschen dieses.
Laut Svenska Dagbladet wurde diese Methode von vier Mitgliedern unterschiedlicher Gangs sowie einem unabhängigen Polizeiermittler bestätigt. Ein Gangmitglied sagte, dass diese Art der Geldwäsche seit 2019 praktiziert wird - zu einer Zeit, als (passenderweise) schwedischer Gangster-Rap im Land populär wurde.
Konkret beschrieb ein Insider den Vorgang folgendermaßen: Die Gangs wandeln das "schmutzige" Geld in Bitcoin um und bezahlten dann mit der Kryptowährung Leute, die gefälschte Streams auf Spotify verkaufen. Dabei wird auch sichergestellt, dass die Songs an der Spitze der Charts landen - das soll für höhere Auszahlungen sorgen, da Platzierungen ganz oben höhere Ausschüttungen garantieren.
Gegenüber der Nachrichtenagentur AFP bestätigte Spotify die Existenz dieser Masche und sagte, dass solche Manipulationen "eine branchenweite Herausforderung" seien und Spotify hart daran arbeite, dieses Problem zu lösen.
Siehe auch:
Schweden hat ein Gangproblem
Schweden wird seit einiger Zeit von einer Reihe von Morden und Bombenanschlägen - in mehrfacher Hinsicht - erschüttert, diese haben aber keine terroristischen, sondern kriminelle Hintergründe. Die beteiligten Gangs nutzen die gesamte Bandbreite des verbrecherischen Spektrums, darunter Drogenhandel, Raubüberfälle, Betrug und sogar Auftragsmorde.Dieses Geld muss natürlich gewaschen werden und hier spielt Spotify eine unfreiwillige Rolle. Denn wie der britische Guardian unter Berufung auf die schwedische Zeitung Svenska Dagbladet berichtet, werden hierfür auf Spotify gefälschte Streams verwendet. Dabei veröffentlichen Künstler, die Verbindungen in die kriminellen Organisationen haben, auf dem Musikdienst "gefälschte" Songs, für diese bezahlen sie mit dem illegalen Geld und waschen dieses.
Laut Svenska Dagbladet wurde diese Methode von vier Mitgliedern unterschiedlicher Gangs sowie einem unabhängigen Polizeiermittler bestätigt. Ein Gangmitglied sagte, dass diese Art der Geldwäsche seit 2019 praktiziert wird - zu einer Zeit, als (passenderweise) schwedischer Gangster-Rap im Land populär wurde.
Konkret beschrieb ein Insider den Vorgang folgendermaßen: Die Gangs wandeln das "schmutzige" Geld in Bitcoin um und bezahlten dann mit der Kryptowährung Leute, die gefälschte Streams auf Spotify verkaufen. Dabei wird auch sichergestellt, dass die Songs an der Spitze der Charts landen - das soll für höhere Auszahlungen sorgen, da Platzierungen ganz oben höhere Ausschüttungen garantieren.
Gegenüber der Nachrichtenagentur AFP bestätigte Spotify die Existenz dieser Masche und sagte, dass solche Manipulationen "eine branchenweite Herausforderung" seien und Spotify hart daran arbeite, dieses Problem zu lösen.
Zusammenfassung
- Spotify in Schweden zur Geldwäsche missbraucht
- Kriminelle Gangs nutzen Musikdienst für illegal erworbenes Geld
- Streams mit Verbindungen zu kriminellen Organisationen genutzt
- Methode seit 2019 praktiziert
- "Schmutziges" Geld wird in Bitcoin getauscht und für Streams ausgegeben
- Hohe Chartplatzierungen für höhere Auszahlungen
- Spotify bestätigt Existenz der Masche, arbeitet an Lösung des Problems
Siehe auch:
- Teures Problem: Spotify geht nun doch gegen "weißes Rauschen" vor
- Weißes Rauschen: Spotify hat ein 38 Millionen Dollar teures Problem
- Jetzt fix: Spotify erhöht die Preise, Deutschland dürfte bald folgen
- Spotify Premium wird teurer: Preiserhöhung könnte kurz bevorstehen
- Spotify überarbeitet seine Desktop-App in zwei wichtigen Bereichen
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