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Teures Problem: Spotify geht nun doch gegen "weißes Rauschen" vor
Vor rund zwei Wochen war bekannt geworden, dass der Musikstreaming-Dienst Spotify durch sogenannte White-Noise-Podcasts viel Geld verliert. Dabei geht es um Podcasts, die nur weißes Rauschen streamen, was der Entspannung dienen soll. Jetzt wird durchgegriffen.
Bloomberg hatte zuvor aus internen Dokumenten zitiert, aus denen hervorgeht, dass das Unternehmen seinen jährlichen Bruttogewinn um satte 38 Millionen Dollar steigern könnte, wenn man die White-Noise-Podcasts streicht. So etwas Ähnliches wird nun geschehen, auch wenn Spotify das laut dem älteren Bloomberg-Bericht noch ausgeschlossen hatte.
Spotify wird den Machern von White Noise nicht mehr erlauben, an seinem Ambassador Ads-Programm teilzunehmen. Das Programm ist eine Möglichkeit, Podcasts zu monetarisieren, indem man Hörern Spotify for Podcasters, die Podcasting-Plattform des Unternehmens, näher bringt.
Das Unternehmen wird so in einem ersten Schritt seine Ausgaben für diese Podcasts senken. Zudem besteht die Hoffnung, dass diese Art der Podcasts für die Ersteller unattraktiv werden, womit Spotify auch seine Kosten für die Datenübertragung senken will.
White-Noise-Podcaster machten bisher so bis zu 18.000 Dollar pro Monat, größtenteils durch die direkt von Spotify geschaltete Werbung. Aktuell werden sie (noch) weiterhin Geld mit anderen Mitteln der Monetarisierung verdienen könnten, beispielsweise mit bezahlten Abonnenten, Hörerunterstützung oder mit automatisch ausgespielter Werbung.
Download Spotify - Musik-Streaming-Client für Windows
Siehe auch:
Monetarisierungs-Option gestoppt
Laut einem neuen Bericht von Bloomberg ist es Spotify nun doch zu bunt geworden. Ab sofort wird ein Teil der Monetarisierung der sogenannten White-Noise-Podcasts gestoppt.Bloomberg hatte zuvor aus internen Dokumenten zitiert, aus denen hervorgeht, dass das Unternehmen seinen jährlichen Bruttogewinn um satte 38 Millionen Dollar steigern könnte, wenn man die White-Noise-Podcasts streicht. So etwas Ähnliches wird nun geschehen, auch wenn Spotify das laut dem älteren Bloomberg-Bericht noch ausgeschlossen hatte.
Spotify wird den Machern von White Noise nicht mehr erlauben, an seinem Ambassador Ads-Programm teilzunehmen. Das Programm ist eine Möglichkeit, Podcasts zu monetarisieren, indem man Hörern Spotify for Podcasters, die Podcasting-Plattform des Unternehmens, näher bringt.
Das Unternehmen wird so in einem ersten Schritt seine Ausgaben für diese Podcasts senken. Zudem besteht die Hoffnung, dass diese Art der Podcasts für die Ersteller unattraktiv werden, womit Spotify auch seine Kosten für die Datenübertragung senken will.
Teure Monotonie
Bei weißem Rauschen werden monotone Geräusche wie Regen, Wellen am Meer usw. über einen bestimmten Zeitraum hinweg in einer Schleife abgespielt, um sich zu entspannen, Stress abzubauen, zu meditieren oder um einzuschlafen.White-Noise-Podcaster machten bisher so bis zu 18.000 Dollar pro Monat, größtenteils durch die direkt von Spotify geschaltete Werbung. Aktuell werden sie (noch) weiterhin Geld mit anderen Mitteln der Monetarisierung verdienen könnten, beispielsweise mit bezahlten Abonnenten, Hörerunterstützung oder mit automatisch ausgespielter Werbung.
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Zusammenfassung
- Spotify verliert Geld durch White-Noise-Podcasts
- Monetarisierung dieser Podcasts wird teilweise gestoppt
- Streichung könnte Bruttogewinn um 38 Mio. Dollar steigern
- Teilnahme am Ambassador Ads-Programm gestoppt
- Senkung der Ausgaben und Datenübertragungskosten angestrebt
- White-Noise-Podcasts dienen zur Entspannung und Stressabbau
- Podcast-Ersteller verdienten bis zu 18.000 Dollar monatlich
Siehe auch:
- Spotify Premium wird teurer: Preiserhöhung könnte kurz bevorstehen
- Spotify überarbeitet seine Desktop-App in zwei wichtigen Bereichen
- HD-Audio und mehr: "Supremium" von Spotify soll dieses Jahr starten
- Spotify-Manager bezeichnet Prinz Harry und Meghan als "Schwindler"
- Kein Netz: Spotify arbeitet an neuer Offline-Mix-Wiedergabeliste
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