ARD plant Sender nur noch online zu zeigen, Entscheidung Ende 2023
Bereits Anfang des Jahres hatte sich angedeutet, dass die ARD bei ihren Spartensendern eine Entscheidung treffen wird, was die Präsenz im linearen Sendeprogramm angeht. Nun gibt es neue Informationen, welchen Sender es treffen könnte.
"Tatsächlich gibt es noch keine finale Entscheidung. Die ARD wird einen linearen Kanal ins Digitale überführen. Das Ganze ist ein komplizierter juristischer Prozess, in dem teilweise Staatsverträge betroffen sind", hatte eine ARD-Sprecherin gegenüber dem Online-Magazin Cablevision Europe auf deren Nachfrage bestätigt.
"Der dritte Medienänderungsstaatsvertrag, der die Flexibilisierung erlaubt, ist gerade erst in Kraft getreten. Wir haben vor Ende des Jahres ein Ergebnis und werden darüber entsprechend informieren."
Im Rahmen einer Anhörung zum Medienänderungsstaatsvertrag im sächsischen Landtag Anfang des Jahres hatte Gniffke dann bestätigt, dass man bis Jahresende einen linearen Sender einstellen will. Über konkrete Sparziele wurde allerdings bisher noch nichts verraten.
Die ARD erhofft sich mit der Änderung erhebliche Einsparungen. Es gibt Gerüchte, laut denen es den Spartenkanal One treffen könnte. One wurde bereits darauf ausgelegt, dass es ein junges Publikum adressiert. Dementsprechend würde der Wechsel zu einem Online-only-Programm vermutlich zu weniger Nutzereinbußen führen, als das andere Angebote auslösen könnten.
Siehe auch:
Finale Entscheidung bis jetzt nicht gefallen
Die Entscheidung, welcher Sender zukünftig nur noch online über die Mediathek abrufbar sein wird, soll noch in diesem Jahr fallen und dann recht zügig umgesetzt werden. Für einen der ARD-Spartensender könnten also bereits die letzten Stunden im linearen Fernsehen begonnen haben."Tatsächlich gibt es noch keine finale Entscheidung. Die ARD wird einen linearen Kanal ins Digitale überführen. Das Ganze ist ein komplizierter juristischer Prozess, in dem teilweise Staatsverträge betroffen sind", hatte eine ARD-Sprecherin gegenüber dem Online-Magazin Cablevision Europe auf deren Nachfrage bestätigt.
"Der dritte Medienänderungsstaatsvertrag, der die Flexibilisierung erlaubt, ist gerade erst in Kraft getreten. Wir haben vor Ende des Jahres ein Ergebnis und werden darüber entsprechend informieren."
Abspecken beschlossen
Der ARD-Vorsitzende Kai Gniffke hatte diese Überlegungen bereits im Januar 2023 öffentlich geäußert. Damals hieß es allerdings auch, dass es sich dabei nur um eine erste Idee gehandelt habe und noch überhaupt keine Entscheidung für oder gegen das Abspecken der linearen Sender getroffen worden sein.Im Rahmen einer Anhörung zum Medienänderungsstaatsvertrag im sächsischen Landtag Anfang des Jahres hatte Gniffke dann bestätigt, dass man bis Jahresende einen linearen Sender einstellen will. Über konkrete Sparziele wurde allerdings bisher noch nichts verraten.
Die ARD erhofft sich mit der Änderung erhebliche Einsparungen. Es gibt Gerüchte, laut denen es den Spartenkanal One treffen könnte. One wurde bereits darauf ausgelegt, dass es ein junges Publikum adressiert. Dementsprechend würde der Wechsel zu einem Online-only-Programm vermutlich zu weniger Nutzereinbußen führen, als das andere Angebote auslösen könnten.
Zusammenfassung
- ARD plant, einen Spartensender nur noch online anzubieten
- Entscheidung soll noch 2023 fallen und schnell umgesetzt werden
- Prozess ist kompliziert, da teils Staatsverträge betroffen sind
- Medienänderungsstaatsvertrag ermöglicht Flexibilisierung der Sender
- ARD-Vorsitzender hatte Pläne bereits Anfang 2023 öffentlich gemacht
- ARD erhofft sich erhebliche Einsparungen durch die Änderung
- Gerüchte deuten auf Spartensender One als möglichen Kandidaten
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