Musk erklärt, was er mit X vorhat - und warum Twitter "zu klein" wurde

Am Wochenende hat Elon Musk bekannt gegeben, dass die Marke Twitter verschwinden und durch "X" ersetzt wird. Seither fragen sich viele, warum er diesen bereits in die Praxis umgesetzten Schritt macht. Musk hat sich nun ausführlich dazu geäußert und erklärt, was er vorhat.
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Twitter ist Geschichte

Twitter wird zu X: Dieser Prozess hat zwar erst gestern bzw. mit einer Ankündigung am Wochenende begonnen, doch er schreitet bereits unaufhaltsam voran. Die Nutzer des seit vergangenen Herbst Elon Musk gehörenden Netzwerks fragen sich seither, wie Tweets nun eigentlich genannt werden sollen und was Musk mit der Umbenennung überhaupt bezweckt.

Branchenkenner sind davon allerdings nicht überrascht, denn Musk hat bereits früher den chinesischen Dienst WeChat als Vorbild genannt, also eine Eierlegende-Wollmilchsau-Plattform für Kommunikation, Nachrichten, Shopping, Bezahlen und noch einiges mehr.

In diese Richtung soll sich auch Twitter entwickeln. Oder besser gesagt nicht Twitter, da dieser Name laut Elon Musk "zu klein" geworden ist, wie er in einer längeren Antwort auf X schreibt: "Twitter wurde von der X Corp. aufgekauft, um die Redefreiheit zu gewährleisten und um die Entwicklung von X, der Alles-App, zu beschleunigen. Das ist nicht einfach ein Unternehmen, das sich umbenennt, sondern dasselbe tut."

Weiter schreibt der 52-Jährige, dass der Name Twitter Sinn ergeben habe, "als es nur 140-Zeichen-Nachrichten gab, die hin- und hergeschickt wurden - wie Vögel, die zwitschern - aber jetzt kannst du fast alles posten, auch mehrere Stunden Video."

In einem dritten Absatz meint Musk, dass das nur der Beginn eines größeren Umbaus sei: "In den kommenden Monaten werden wir eine umfassende Kommunikation und die Möglichkeit, eure gesamte Finanzwelt zu führen, hinzufügen. Der Name Twitter ergibt in diesem Zusammenhang keinen Sinn, also müssen wir uns von dem Vogel verabschieden."

Zusammenfassung
  • Twitter wird zu X: Musk plant Alles-App
  • Name Twitter "zu klein" geworden: Beiträge nicht mehr nur 140 Zeichen
  • Musk will Redefreiheit gewährleisten
  • Umbenennung nicht nur Namensänderung, sondern größerer Umbau

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