Schneller als Xeon: Apple stattet Mac Pro mit seinem M2 Ultra aus

Der Computerkonzern Apple versorgt laut WWDC jetzt auch seine professionellen Kunden komplett mit seinen hauseigenen Chip. Das heißt, auch der Mac Pro wird jetzt auf die ARM-basierten SoCs der M-Serie umgestellt. Ein Update bekommt der kompakte Mac Studio.
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Rafael Zeier / Twitter
In beiden Rechnern arbeitet zukünftig der neue M2 Ultra-Chip. In diesem wurden im Grunde zwei große M2-Dies miteinander gekoppelt. So entsteht ein Prozessor mit 24 CPU-Kernen und 76 GPU-Cores. Diese teilen sich bis zu 192 Gigabyte gemeinsamen Arbeitsspeicher. Unterstützt wird der Chip bei den immer häufiger anzutreffenden KI-Berechnungen durch eine Neural Engine mit 32 Kernen. Der M2 im neuen Mac Pro soll bis zu dreimal schneller sein als der schnellste bisher in dem System eingesetzte Intel Xeon-Prozessor.
Apple Mac Pro 2023Außen gleich ... Apple Mac Pro 2023... innen komplett neu
Der neue Mac Pro kommt im selben Design wie der Vorgänger. Nutzer, denen dies wichtig ist, können das System auch mit einem Gehäuse bekommen, mit dem es in ein Server-Rack integriert werden kann. Für gewöhnlich dürfte der Rechner aber als Workstation am Schreibtisch zum Einsatz kommen. Und hier kann das Gerät bis zu sechs Displays bedienen. Überhaupt ist der Mac Pro für Nutzer gedacht, die viele Anschlüsse benötigen: Von außen sind zwei HDMI-Ports, zwei 10 GB-Ethernet-Anschlüsse und satte acht Thunderbolt 4-Buchsen verfügbar.

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Viel Platz für Erweiterungen

Im Inneren stehen sechs PCIe 4-Slots für Erweiterungskarten zur Verfügung. Allerdings müssen sich die Nutzer erst einmal mit den integrierten GPUs zufriedengeben. Unter den von Apple gezeigten Erweiterungskarten befand sich keine einzige Grafikkarte - das liegt schlicht daran, dass für die High End-Produkte, die sich hier lohnen könnten, keine ARM-Treiber verfügbar sind. Wann sich das ändert, ist noch unklar.

Von Haus aus unterstützt der Mac Pro Wi-Fi 6E sowie Bluetooth 5.3. In der einfachsten Ausstattung wird der Computer für 6999 Dollar zu bekommen sein. Lieferbar ist er ab dem 13. Juni.

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Kleiner Mac Studio mit High-End-SoC

Vom neuen M2 Ultra-Chip profitiert auch der Mac Studio, der jetzt ein Update bekommt. Das System wird bereits ab 1999 Dollar angeboten, kommt in dieser Konfiguration aber "nur" mit dem M2 Max-SoC. Die M2 Ultra-Variante kostet einiges mehr. Diese bringt aber dafür dann auch ähnliche Performance wie der große Mac Pro mit.

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Am Mac Studio stehen ein 10 Gb Ethernet-Port, HDMI, Thunderbolt 4 und ein SDXC-Speicherkarten-Slot zur Verfügung. Das Gerät ist mit bis zu 8 Terabyte SSD-Speicherplatz zu bekommen. Das System richtet sich damit an Nutzer, die insbesondere professionell mit Bildern oder Videos arbeiten, dabei aber nicht auf besondere Erweiterungskarten angewiesen sind.

Technische Daten zum Apple Mac Pro (2023):
CPU Apple Silikon M2 Ultra, 24 Kerne, 32-Kern Neural Engine, 76 GPU-Cores
RAM Bis zu 192 GB, 800 GB/s Speicherbandbreite
Erweiterungen 2x PCIe x16, 4x PCIe x8, 1x PCIe x4, 8x Thunderbolt 4, 2 x 10Gb-Ethernet (RJ-45) Klinke, 2x USB A, 2x HDMI
Speicher maximal 8 TB
Wireless WiFi 6e, Bluetooth 5.3
Besonderes unterstützt 8 Displays

Zusammenfassung
  • Apple stellt Mac Pro und Mac Studio auf ARM-basierten M2 Ultra-Chip um.
  • M2 Ultra mit 24 CPU- und 76 GPU-Cores sowie 32-Kern-Neural-Engine.
  • Mac Pro kann 6 Displays bedienen, 6 PCIe 4-Slots für Erweiterung.
  • Mac Studio kostet ab 1999 Dollar, 8 Terabyte SSD-Speicherplatz.
  • Mac Pro ab 6999 Dollar, Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.3.
  • Mac Pro und Studio ab 13. Juni lieferbar.

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