Männer heuern bei Amazon an - um früher an neues Zelda zu kommen
Vor knapp drei Wochen ist The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom auf den Markt gekommen und das Spiel erfüllte alle (hohen) Erwartungen von Fachpresse und Fans. Bereits im Vorfeld war die Spannung gewaltig und das hat einige zu ungewöhnlichen "Tricks" bewegt.
Denn wie das japanische Magazin Shūkan Bunshun berichtet (via Kotaku), hat es in Japan im Vorfeld der Veröffentlichung des neuen Zelda-Spiels mindestens zwei Fälle gegeben, die nicht zusammenhängen, aber bei denen die Beteiligten dieselbe Idee hatten. Denn die zwei Männer heuerten bei Amazon an, aber nicht unbedingt, um Geld zu verdienen, sondern früher als alle anderen an The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom (TOTK) zu gelangen.
Daraufhin hat Mr. A beim verschwundenen Mitarbeiter zu Hause angerufen und erfuhr von dessen Mutter, dass dieser das neue Zelda spielt. Zu diesem Zeitpunkt war der Switch-Titel aber noch nicht veröffentlicht und Mr. A konfrontierte den Mann. Dieser gab auch sofort zu, dass er den Job nur angenommen habe, um an das Spiel zu kommen. Der ungeduldige Zelda-Fan gab das Spiel zurück und bezahlte es später auch, er wurde dann aber auch entlassen.
Auch in einem zweiten, ganz ähnlichen fall vermutete Mr. A einen "Zelda-Urlaub", hier wollte der Täter aber diverses Merchandise stehlen, um dieses über das Internet weiterzuverkaufen. Auch dieser 24-Jährige gestand sofort und wurde gefeuert.
Dabei dürfte es sich aber nicht um Einzelfälle handeln, denn im Bericht von Shūkan Bunshun stehen die beiden Erwischten stellvertretend für viele weitere Fälle dieser Art. Dabei gibt es auch Vorwürfe gegen Amazon Japan, denn der Versandhändler kehrt derartige Taten immer wieder unter den Teppich, so der Vorwurf.
Siehe auch:
Begehrtes Tears of the Kingdom
Quelle für den Bericht zu diesen Vorfällen ist ein namentlich nicht genannter Amazon-Subunternehmer "Mr. A" , der mit beiden Männern in einem Warenhaus zusammengearbeitet hat. Im Fall des ersten Zelda-"Jägers" wurde dieser etwa einen Monat vor der Veröffentlichung des Spiels eingestellt. Der 21-Jährige kam auch regulär zur Arbeit, einige Tage vor dem Release von TOTK erschien er dann aber einfach nicht mehr.Daraufhin hat Mr. A beim verschwundenen Mitarbeiter zu Hause angerufen und erfuhr von dessen Mutter, dass dieser das neue Zelda spielt. Zu diesem Zeitpunkt war der Switch-Titel aber noch nicht veröffentlicht und Mr. A konfrontierte den Mann. Dieser gab auch sofort zu, dass er den Job nur angenommen habe, um an das Spiel zu kommen. Der ungeduldige Zelda-Fan gab das Spiel zurück und bezahlte es später auch, er wurde dann aber auch entlassen.
Auch in einem zweiten, ganz ähnlichen fall vermutete Mr. A einen "Zelda-Urlaub", hier wollte der Täter aber diverses Merchandise stehlen, um dieses über das Internet weiterzuverkaufen. Auch dieser 24-Jährige gestand sofort und wurde gefeuert.
Dabei dürfte es sich aber nicht um Einzelfälle handeln, denn im Bericht von Shūkan Bunshun stehen die beiden Erwischten stellvertretend für viele weitere Fälle dieser Art. Dabei gibt es auch Vorwürfe gegen Amazon Japan, denn der Versandhändler kehrt derartige Taten immer wieder unter den Teppich, so der Vorwurf.
Zusammenfassung
- Zwei Männer heuerten bei Amazon an, um früher als alle anderen an The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom zu gelangen.
- Ein namentlich nicht genannter Amazon-Subunternehmer "Mr. A" berichtet von zwei Fällen, bei denen die Täter auch sofort gestanden.
- Der eine wollte das Spiel früher spielen, der andere Merchandise stehlen, um es zu verkaufen.
- Die beiden stellen laut Bericht nur die Spitze des Eisbergs dar.
- Amazon Japan wird vorgeworfen, solche Taten zu vertuschen.
Siehe auch:
- "Unangenehm hässlich": God of War-Macher lästert über das neue Zelda
- Nintendo in Panik: Zelda-Takedowns treffen nun auch Unschuldige
- Nintendo jagt Zelda-Leaker und zieht gegen Discord vor Gericht
- Zelda: Tears of the Kingdom kostet 70 Euro, aber noch als Ausnahme
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Thema:
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