Nintendo jagt Zelda-Leaker und zieht gegen Discord vor Gericht
Das neue Zelda-Spiel erscheint in einem Monat und für Nintendo-Fans ist das ein Riesengrund zur Freude. Denn es gibt kaum einen Titel, der mit größerer Spannung erwartet wird. So mancher greift deshalb zu einem Leak aus dem Februar. Diesen bekämpft Nintendo mit aller Macht.
The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom ist der Nachfolger von Breath of the Wild und das ist natürlich ein Event, das Fans des Videospielunternehmens bereits seit Wochen zur Verzückung bringt. Jedes noch so kleine Info-Häppchen wird aufgesogen, jeder Trailer in allen seinen Details analysiert.
Das Spiel wird in diversen Editionen erscheinen und dazu gehört - quasi in der Königsklasse - eine Collector's Edition. Diese Sonderausgabe bietet nicht nur das Spiel selbst und diverse Zusatz-Goodies wie Poster und Pins, sondern auch ein rund 200-seitiges Artbook. Dieses beinhaltet Details zu neuen Charakteren, Feinden, Gegnertypen und Orten, also alles, was der Zelda-Fan begleitend zum Spiel erfahren will.
Dieses Buch ist allerdings bereits im Februar digital durchgesickert und damals schrieb Eurogamer, dass es zum damaligen Zeitpunkt unklar sei, wie dieses Artbook so früh vor dem offiziellen Starttermin an die Öffentlichkeit gelangen konnte.
Discord kam dieser auch sofort nach, doch da war die Zahnpasta bereits aus der Tube und ließ sich dort nicht mehr reinholen. Denn Nintendo verschickte wenig später weitere DMCA-Mitteilungen, u. a. wegen des Servers selbst, da man dort weiter per private Mitteilungen die PDFs teilte.
Mittlerweile liegt die Sache vor Gericht, Nintendo fordert von Discord die Herausgabe der persönlichen Informationen zu mehreren Nutzern, die die Dateien geteilt haben. Letztendlich will das Videospielunternehmen an die Identität des Leakers bzw. dessen Quelle kommen.
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Das Spiel wird in diversen Editionen erscheinen und dazu gehört - quasi in der Königsklasse - eine Collector's Edition. Diese Sonderausgabe bietet nicht nur das Spiel selbst und diverse Zusatz-Goodies wie Poster und Pins, sondern auch ein rund 200-seitiges Artbook. Dieses beinhaltet Details zu neuen Charakteren, Feinden, Gegnertypen und Orten, also alles, was der Zelda-Fan begleitend zum Spiel erfahren will.
Dieses Buch ist allerdings bereits im Februar digital durchgesickert und damals schrieb Eurogamer, dass es zum damaligen Zeitpunkt unklar sei, wie dieses Artbook so früh vor dem offiziellen Starttermin an die Öffentlichkeit gelangen konnte.
Über Discord verteilt
Wie TorrentFreak berichtet, weiß man natürlich auch bei Nintendo darüber Bescheid und hat auch einen Hauptverdächtigen bzw. eine Plattform im Visier: Discord. Das Kommunikationsnetzwerk hat bereits kurz nach dem Auftauchen des Leaks an Discord eine DMCA-Mitteilung geschickt, konkret wurde diese gegen den "Tears of the Kingdom Official Discord Server" ausgesprochen.Discord kam dieser auch sofort nach, doch da war die Zahnpasta bereits aus der Tube und ließ sich dort nicht mehr reinholen. Denn Nintendo verschickte wenig später weitere DMCA-Mitteilungen, u. a. wegen des Servers selbst, da man dort weiter per private Mitteilungen die PDFs teilte.
Mittlerweile liegt die Sache vor Gericht, Nintendo fordert von Discord die Herausgabe der persönlichen Informationen zu mehreren Nutzern, die die Dateien geteilt haben. Letztendlich will das Videospielunternehmen an die Identität des Leakers bzw. dessen Quelle kommen.
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Zusammenfassung
- Collector's Edition mit Spiel, Zusatz-Goodies & 200-seitigem Artbook.
- Artbook durchgesickert, Nintendo weiß Bescheid.
- DMCA-Mitteilung an Discord, Nutzer teilen PDFs weiter.
- Nintendo fordert Herausgabe persönlicher Nutzerdaten.
- Gericht entscheidet, Nintendo will an Leaker & Quelle kommen.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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