Start und Explosion des Starship von SpaceX hat Klage zur Folge
Ende April hat SpaceX versucht, sein Starship ins All zu schießen. Zwar gelang der Start der Riesenrakete, die Trennung der Stufen aber nicht und so musste diese zur Explosion gebracht werden. Am Boden hinterließ der Start viel Zerstörung - und dagegen gibt es nun eine Klage.
Es waren zweifellos beeindruckende Bilder, die SpaceX ins Netz streamte. Schnell wurde jedoch klar, dass die Staubwolke zwar spektakulär aussah, aber auch eine zerstörerische Wirkung hatte. Denn SpaceX hat unter der Startrampe keine Vorrichtung gebaut, die das Feuer und die "Abgase" ableitet und so wurden Trümmer hunderte Meter weit geschleudert.
Das hatte zur Folge, dass die nahegelegenen Strände, die Brut- und Nistplätze für zahlreiche Tierarten sind, massiv in Mitleidenschaft gezogen wurden. Mittlerweile hat die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) ein vorläufiges erweitertes Startverbot ausgesprochen und eine Untersuchung angeordnet, viele fragen sich aber dennoch, wie und warum man SpaceX überhaupt die erste Genehmigung ausgestellt hat.
"Die FAA hat es versäumt, das vorgeschlagene Projekt eingehend zu prüfen und ist zu dem Schluss gekommen, dass aufgrund der angeblichen Abhilfemaßnahmen keine erheblichen negativen Auswirkungen zu erwarten sind", so die Kläger.
Im Wesentlichen werfen die Kläger der FAA vor, SpaceX geglaubt zu haben, ausreichende Abhilfemaßnahmen zu schaffen, damit es zu keinen Schäden kommt. Diese seien aber völlig unzureichend gewesen und durch Start und Zerstörung der Startrampe sowie Explosion der Rakete selbst habe es dann enorme Schäden gegeben. Schließlich wird auch noch gefordert, dass die FAA die zuvor an SpaceX erteilte Startlizenz widerruft. Vor dem Wiederausstellen wird eine Umweltverträglichkeitsprüfung verlangt.
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Das hatte zur Folge, dass die nahegelegenen Strände, die Brut- und Nistplätze für zahlreiche Tierarten sind, massiv in Mitleidenschaft gezogen wurden. Mittlerweile hat die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) ein vorläufiges erweitertes Startverbot ausgesprochen und eine Untersuchung angeordnet, viele fragen sich aber dennoch, wie und warum man SpaceX überhaupt die erste Genehmigung ausgestellt hat.
Genehmigung ohne Umweltverträglichkeitsprüfung
Das wollen auch fünf Umwelt- und Kulturerbe-Organisationen wissen, sie haben nämlich die FAA verklagt. Wie CBNC unter Berufung auf Gerichtsdokumente berichtet, werfen sie der Behörde vor, gegen den National Environment Policy Act verstoßen zu haben, weil man SpaceX die Startfreigabe erteilt hat. Die FAA soll die Genehmigung ohne eine umfassende Untersuchung auf die Umweltverträglichkeit ausgestellt haben, so der Vorwurf."Die FAA hat es versäumt, das vorgeschlagene Projekt eingehend zu prüfen und ist zu dem Schluss gekommen, dass aufgrund der angeblichen Abhilfemaßnahmen keine erheblichen negativen Auswirkungen zu erwarten sind", so die Kläger.
Im Wesentlichen werfen die Kläger der FAA vor, SpaceX geglaubt zu haben, ausreichende Abhilfemaßnahmen zu schaffen, damit es zu keinen Schäden kommt. Diese seien aber völlig unzureichend gewesen und durch Start und Zerstörung der Startrampe sowie Explosion der Rakete selbst habe es dann enorme Schäden gegeben. Schließlich wird auch noch gefordert, dass die FAA die zuvor an SpaceX erteilte Startlizenz widerruft. Vor dem Wiederausstellen wird eine Umweltverträglichkeitsprüfung verlangt.
Zusammenfassung
- SpaceX versuchte Ende April Starship ins All zu schießen - Trennung misslang.
- Start zerstörte Boden und Strände, die Brut- und Nistplätze sind.
- FAA verhängte vorläufiges Startverbot und Untersuchung, 5 Organisationen klagen.
- Klage wirft FAA vor, SpaceX-Genehmigung ohne Umweltprüfung ausgestellt zu haben.
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