Intel meldet Rekordverlust, sieht PC-Markt aber bald im Aufschwung
Intel hat weiterzukämpfen, blickt aber nach eigenen Angaben positiv in die Zukunft. Zunächst musste man jetzt aber einen Umsatzrückgang von 36 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal vermelden. Wegen der positiven Aussichten reagierte die Börse aber dennoch positiv.
Wie Intel gestern Abend verlauten ließ, erzielte man im ersten Quartal 2023 einen Umsatz in Höhe von nur noch 11,7 Milliarden US-Dollar, was einem Minus von 36 Prozent gegenüber den ersten drei Monaten des letzten Jahres entspricht. Grund dafür sind natürlich die in Folge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine stark gesunkene Nachfrage im PC-Markt und die allgemein schlechten wirtschaftlichen Bedingungen.
Intel macht bereits seit einem halben Jahr Verluste, nachdem man schon seit mehr als einem Jahr mit sinkenden Umsätzen zu kämpfen hat. Derzeit befindet sich das Unternehmen zudem in einem kostspieligen Umbauprozess, durch den man vom reinen Lieferanten von hauseigenen PC- und Server-Prozessoren auch zum Vertragsfertiger für andere Chipanbieter werden will.
Intels Margen schrumpfen ebenfalls, wobei das Unternehmen auch für das laufende zweite Quartal 2023 einen weiteren Rückgang vorhersagt. Das Gleiche gilt ebenso für die Einnahmen im laufenden Quartal, die laut Intels Prognosen ebenfalls sinken sollen. Einer der Gründe dafür ist, dass die Nachfrage weiterhin auf einem niedrigen Niveau bleiben soll.
Erst für die zweite Jahreshälfte sieht Konzernchef Gelsinger Potenzial für eine positive Entwicklung. Dann rechnet man mit einer anziehenden Nachfrage auf dem CPU-Markt und gleichzeitig sinkenden Kosten durch die Einführung neuer Produkte, heißt es. Diese Vorhersage sorgte an der Börse überraschend für positive Stimmung gegenüber Intel, sodass der Aktienkurs des Unternehmens leicht zulegen konnte.
Siehe auch:
Intel verliert fast drei Milliarden Dollar in drei Monaten
Gleichzeitig musste Intel-Chef Pat Gelsinger auch den bisher höchsten Quartalsverlust in der Geschichte des Konzerns vermelden. Innerhalb von nur drei Monaten verlor das Unternehmen ganze 2,8 Milliarden Dollar. Unter anderem traf es dabei die Client-Computing-Sparte des US-Chipgiganten hart, deren Verkäufe ein Minus von 38 Prozent verzeichneten.Intel macht bereits seit einem halben Jahr Verluste, nachdem man schon seit mehr als einem Jahr mit sinkenden Umsätzen zu kämpfen hat. Derzeit befindet sich das Unternehmen zudem in einem kostspieligen Umbauprozess, durch den man vom reinen Lieferanten von hauseigenen PC- und Server-Prozessoren auch zum Vertragsfertiger für andere Chipanbieter werden will.
Intels Margen schrumpfen ebenfalls, wobei das Unternehmen auch für das laufende zweite Quartal 2023 einen weiteren Rückgang vorhersagt. Das Gleiche gilt ebenso für die Einnahmen im laufenden Quartal, die laut Intels Prognosen ebenfalls sinken sollen. Einer der Gründe dafür ist, dass die Nachfrage weiterhin auf einem niedrigen Niveau bleiben soll.
Erst für die zweite Jahreshälfte sieht Konzernchef Gelsinger Potenzial für eine positive Entwicklung. Dann rechnet man mit einer anziehenden Nachfrage auf dem CPU-Markt und gleichzeitig sinkenden Kosten durch die Einführung neuer Produkte, heißt es. Diese Vorhersage sorgte an der Börse überraschend für positive Stimmung gegenüber Intel, sodass der Aktienkurs des Unternehmens leicht zulegen konnte.
Zusammenfassung
- Intel vermeldet Umsatzrückgang von 36%
- Höchster Quartalsverlust in der Geschichte des Konzerns.
- Grund: Nachfrage im PC-Markt und schlechte wirtschaftliche Bedingungen
- Intel befindet sich im Umbauprozess zum Vertragsfertiger.
- Margen schrumpfen, Einnahmen sinken im laufenden Quartal.
- Konzernchef Gelsinger sieht Potenzial für positive Entwicklung ab Q3.
- Börse reagiert positiv, Aktienkurs des Unternehmens leicht gestiegen.
Siehe auch:
- Blockscale: Intel gibt Bitcoin-Chips nach nur einer Generation wieder auf
- Minisforum NPB7: Mini-PC mit 14-Core Intel 'Raptor Lake' im NUC-Format
- Intel macht sich für die Produktion von ARM-Prozessoren fit
- Intel: Sierra Forest soll wirklich in der ersten Hälfte 2024 kommen
- Intel NUC 13 Pro: Mini-PCs mit "Raptor Lake" & bis zu 14 CPU-Kernen
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