Intel macht sich für die Produktion von ARM-Prozessoren fit
Intel galt bisher im Grunde als maximaler Gegenpol zum Chipdesigner ARM. Doch das ändert sich jetzt. Intel will in der nächsten Zeit sicherstellen, dass seine Halbleiter-Werke für die Produktion ARM-basierter Prozessoren fit gemacht werden.
Dafür sucht der Konzern die Nähe zum Konkurrenten. Wie die beiden Unternehmen mitteilten, habe man jetzt eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen, mit der Intel in die Lage versetzt werden soll, in großem Stil ARM-Chips zu produzieren. Das dürfte letztlich beiden Seiten weiterhelfen, da die Fertigungsoptionen für diese Schaltkreise so auf breitere Füße gestellt werden.
Intel hat hier keineswegs das Ziel, zukünftig statt oder neben der x86-basierten Architektur seiner Prozessoren auch ARM-Modelle auf den Markt zu bringen. Vielmehr zeichnete sich immer stärker ab, dass der Verkauf eigener Chips letztlich nicht genug Umsätze generieren kann, um die Werke technologisch auf dem modernsten Stand zu halten. Immerhin gibt es gute Gründe dafür, dass aktuell nur noch TSMC und Samsung Electronics in der Lage sind, die fortgeschrittensten Chip-Designs herzustellen, denn die Ausstattung entsprechender Produktionslinien verschlingt inzwischen Milliarden-Investitionen.
"Es gibt eine wachsende Nachfrage nach Rechenleistung, die durch die Digitalisierung aller Bereiche angetrieben wird, aber bis jetzt ... hatten die Kunden nur begrenzte Möglichkeiten für das Design rund um die fortschrittlichste mobile Technologie", sagte Pat Gelsinger, Intels Chief Executive. Das wolle man mit der Zusammenarbeit mit ARM ändern. Dabei dürfte es bei Erfolg nicht zu schwierig werden, auch lukrative Aufträge an Land zu ziehen. Denn vor allem die modernsten Produktionslinien sind weit mehr als ausgelastet und um beispielsweise bei TSMC High End-Chips fertigen lassen zu können, muss man sich aktuell stets erst einmal hinter Apple und einigen anderen hochkarätigen Kunden in die Schlange stellen.
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Intel hat hier keineswegs das Ziel, zukünftig statt oder neben der x86-basierten Architektur seiner Prozessoren auch ARM-Modelle auf den Markt zu bringen. Vielmehr zeichnete sich immer stärker ab, dass der Verkauf eigener Chips letztlich nicht genug Umsätze generieren kann, um die Werke technologisch auf dem modernsten Stand zu halten. Immerhin gibt es gute Gründe dafür, dass aktuell nur noch TSMC und Samsung Electronics in der Lage sind, die fortgeschrittensten Chip-Designs herzustellen, denn die Ausstattung entsprechender Produktionslinien verschlingt inzwischen Milliarden-Investitionen.
Intel will wieder nach vorn
Intel musste zudem in den letzten Jahren anerkennen, dass man eben nicht mehr die unangefochtene Nummer 1 in der Halbleiterindustrie ist. Das soll sich aber durchaus wieder ändern. Daher baut das Unternehmen mit Hochdruck ein Foundry-Geschäft auf, mit dem in den eigenen Werken neben Intel-Prozessoren dann eben auch SoCs für Smartphones und diverse andere Anwendungen hergestellt werden können."Es gibt eine wachsende Nachfrage nach Rechenleistung, die durch die Digitalisierung aller Bereiche angetrieben wird, aber bis jetzt ... hatten die Kunden nur begrenzte Möglichkeiten für das Design rund um die fortschrittlichste mobile Technologie", sagte Pat Gelsinger, Intels Chief Executive. Das wolle man mit der Zusammenarbeit mit ARM ändern. Dabei dürfte es bei Erfolg nicht zu schwierig werden, auch lukrative Aufträge an Land zu ziehen. Denn vor allem die modernsten Produktionslinien sind weit mehr als ausgelastet und um beispielsweise bei TSMC High End-Chips fertigen lassen zu können, muss man sich aktuell stets erst einmal hinter Apple und einigen anderen hochkarätigen Kunden in die Schlange stellen.
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Zusammenfassung
- Intel und ARM schließen Kooperation, um ARM-Chips in Intels Werken zu fertigen.
- Intel will nicht selbst ARM-Chips vertreiben, sondern Foundry-Geschäft aufbauen.
- Intels Werke sollen modernste Chip-Designs herstellen.
- Erfolg der Kooperation kann lukrative Aufträge bringen.
- TSMC High End-Chips nur nach Apple und anderen Kunden.
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