Intel: Sierra Forest soll wirklich in der ersten Hälfte 2024 kommen
Der Chiphersteller Intel hat angekündigt, seine kommenden Sierra Forest-Prozessoren in der ersten Hälfte des kommenden Jahres ausliefern zu wollen. Mit diesen plant man dann in einem wichtigen Geschäftsbereich die Initiative gegen AMD zurückzugewinnen.
"Es waren ein paar herausfordernde Jahre, da wir viele Innovationen, aber auch viel Komplexität eingeführt haben und unsere Termine zur Produktveröffentlichung sich verschoben haben", sagte Sandra Rivera, Leiterin der Intel Data Center and AI Group, im Vorfeld einer Investorenveranstaltung gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.
Sierra Forest ist für den Einsatz in Datenzentren bestimmt und soll vor allem mit einem geringen Energieverbrauch punkten. Diesen Markt dominiert Intel noch immer mit einem Anteil von rund 70 Prozent. Das kann aber letztlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Konzern hier seit dem Jahr 2017 deutlich Federn lassen musste. Damals war man mit einem Marktanteil von über 90 Prozent nahezu vollständiger Monopolist, was AMD dann aber mit seinen neuen Epyc-Chips immer weiter aufbrach.
Intel hat darüber hinaus mit Clearwater Forest auch schon einen Nachfolger für Sierra Forest in der Pipeline. Dieser soll dann allerdings erst 2025 auf den Markt kommen und die eingeleitete Entwicklung fortführen.
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Sierra Forest ist für den Einsatz in Datenzentren bestimmt und soll vor allem mit einem geringen Energieverbrauch punkten. Diesen Markt dominiert Intel noch immer mit einem Anteil von rund 70 Prozent. Das kann aber letztlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Konzern hier seit dem Jahr 2017 deutlich Federn lassen musste. Damals war man mit einem Marktanteil von über 90 Prozent nahezu vollständiger Monopolist, was AMD dann aber mit seinen neuen Epyc-Chips immer weiter aufbrach.
Wieder auf Kurs
Schon Intels leistungsstärkster Xeon-Prozessor der vierten Generation für Rechenzentren, Sapphire Rapids, hatte Verzögerungen erfahren, die dem Konkurrenten Zeit zum Aufholen gaben. Rivera sagte jedoch, dass Intels "Roadmap auf dem richtigen Weg" sei und "alle wichtigen technischen Meilensteine erreicht werden". Sie fügte hinzu, dass die Auslieferung der fünften Generation des Xeon-Prozessors, Emerald Rapids, für Ende dieses Jahres geplant sei und die nächste Generation Granite Rapids, die Kunden derzeit testen, im nächsten Jahr nach der Veröffentlichung von Sierra Forest ausgeliefert werden soll.Intel hat darüber hinaus mit Clearwater Forest auch schon einen Nachfolger für Sierra Forest in der Pipeline. Dieser soll dann allerdings erst 2025 auf den Markt kommen und die eingeleitete Entwicklung fortführen.
Zusammenfassung
- Intel will mit Sierra Forest Marktanteile zurückgewinnen.
- Auslieferung der Prozessoren in erster Hälfte 2024 geplant.
- Energieeffizienz und geringer Energieverbrauch sollen Vorteile bringen.
- Xeon-Prozessor der vierten Generation hatte Verzögerungen.
- Auslieferung der fünften Generation (Emerald Rapids) Ende 2024.
- Nachfolger Clearwater Forest erst 2025 auf dem Markt.
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