Xiaomi 13 Ultra vorgestellt:
4x 50 Megapixel, Leica-Optik, Top-Technik

Heute wurde das Xiaomi 13 Ultra vorgestellt, mit dem der chinesische Hersteller die Messlatte im Hinblick auf die Smartphone-Fotografie erneut nach oben verschiebt. Dazu stopft man gleich vier 50-Megapixel-Kameras in das Telefon, die allesamt über eine Leica-Optik verfügen.
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Xiaomi
Haken wir zunächst die Grundausstattung ab: im Xiaomi 13 Ultra steckt der aktuelle Snapdragon 8 Gen2, den man mit bis zu 16 Gigabyte LPDDR5X-Arbeitsspeicher sowie maximal einem Terabyte UFS-4.0-Flash-Speicher kombiniert. Das Display bietet auf 6,73 Zoll Diagonale bis zu 120 Hertz maximale Bildwiederholrate und 3200x1440 Pixel Auflösung, wobei Xiaomi vor allem mit der maximalen Helligkeit von bis zu 2600 Candela wirbt. Xiaomi 13 UltraXiaomi 13 Ultra Neben einem 5000mAh-Akku hat das Xiaomi 13 Ultra ein neu entwickeltes Kühlsystem, lässt sich mit bis zu 90 Watt per Kabel und mit bis zu 50 Watt drahtlos laden, wobei man eigene Akku-Monitoring-Chips verwendet. Besonders interessant sind hier aber eben die mit maximalem Aufwand integrierten Kameras, die Xiaomi zusammen mit dem deutschen Hersteller Leica optimiert hat.
Xiaomi 13 UltraDas Specsheet des Xiaomi 13 Ultra listet ... Xiaomi 13 Ultra... alles, was derzeit gut und teuer ist

Xiaomi verbaut vier 50-Megapixel-Kameras, allesamt mit Leica-Optimierung

Als Hauptkamera kommt der Sony IMX989 1"-Sensor zum Einsatz, der mit 50 Megapixeln arbeitet und eine Leica-Optik mit Hardware-Bildstabilisator und einem Brennweiten-Äquivalent von 23mm bietet. Xiaomi integriert hier außerdem eine variable Blende, die zwischen f/1.9 bis f/4.0 umschalten kann. Der Sony-Sensor hat eine Pixelkantenlänge von 1,6 Mikrometern und liefert per Pixel-Binning Fotos mit 12,5 Megapixeln. Xiaomi 13 UltraDer Leica-Kamera-Block ragt weit aus dem Gehäuse Bei den drei anderen Kameras wird immer der gleiche Sony IMX858-Sensor verwendet, den Xiaomi und Leica jeweils mit einer optimierten Optik kombinieren. Es gibt eine "mittlere" Zoom-Kamera mit 3,2-facher Vergrößerung, optischem Bildstabilisator und einer f/1.8-Blende. Außerdem ist eine 5-fach-Zoom-Kamera mit f/3.0-Blende und 120 mm Brennweitenäquivalent integriert. Hinzu kommt auch noch eine Ultraweitwinkel-Optik mit f/1.8-Blende und 12 mm Brennweite, die über einen Autofokus verfügt. Per Digital-Zoom sind natürlich noch deutlich stärkere Vergrößerungen möglich.

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Auf der Front sitzt eine 32-Megapixel-Kamera mit festem Fokus und f/2.0-Blende, die per Pixel-Binning Fotos mit acht Megapixeln Endauflösung liefert. Die Partner betonen ausdrücklich, dass man erstmals über alle Kameras hinweg ein perfekt abgestimmtes Kamerasystem mit Leica-Optimierung bieten will.

Reichlich Software-Optimierungen, auch dank Adobe

Wie zuvor bietet man dazu passend eine Reihe spezieller Fotomodi, die von Leica mitentwickelt wurden. Neu ist auch, dass die Hauptkamera jetzt 14-bit DNG-Dateien im UltraRAW-Modus mit vollen 50 Megapixeln liefert, die dank eines von Adobe gelieferten speziellen Kameraprofils in Lightroom weiterverarbeitet werden können.

Ein weiteres besonderes Feature ist "Fast Shot", bei dem man vor der eigentlichen Aufnahme den Fokuspunkt festlegen kann, um dann innerhalb von nur 0,8 Sekunden Fotos aufnehmen zu können, da keine Zeit für die Fokussierung mehr benötigt wird. Auch optisch erinnert das Xiaomi 13 Ultra an eine reine Digitalkamera, denn im Bereich der Kamera ist das Gehäuse deutlich dicker. Xiaomi bietet zudem einen ansteckbaren Griff mit Autolöser und Fokus-Regler.

Das Xiaomi 13 Ultra soll in den kommenden Monaten auch international in den Handel kommen. Man nannte aber nur für China bisher Preise - ab umgerechnet 800 Euro geht es mit der Version mit 12 GB RAM und 256 GB Speicher los. Wer das Topmodell wünscht, muss umgerechnet 970 Euro ausgeben. In Europa dürften die Preise noch einmal ein ganzes Stück höher ausfallen.

Zusammenfassung
  • Xiaomi 13 Ultra: neues Smartphone mit 4 50-Megapixel-Kameras & Leica-Optik
  • Snapdragon 8 Gen2 & 16 GB LPDDR5X-Arbeitsspeicher
  • 6,73-Zoll-Display & 120 Hz Bildwiederholrate
  • 5000mAh-Akku & bis zu 90 Watt schnelles Laden
  • Sony IMX989 1"-Sensor als Hauptkamera & variable Blende
  • 3 weitere Kameras & UltraRAW-Modus
  • Ab 800 Euro in China erhältlich, in Europa teurer

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