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Festplatten: Absatzrückgang nicht zu stoppen - ein Hersteller vor dem Ende
Die Hersteller von Festplatten werden den Abwärtstrend bei ihren Produkten wahrscheinlich nie wieder oder erst auf niedrigem Niveau stoppen können. Auch die ersten Verkaufszahlen für das neue Jahr bieten nicht gerade Anlass zum Feiern.
Nach Daten des Marktforschungsunternehmens Trendfocus haben die verbliebenen Hersteller im ersten Quartal weltweit gerade einmal noch 33,5 Millionen bis 34,9 Millionen Festplatten verkauft. das sind noch einmal einige Prozent weniger als im vorhergehenden Jahresviertel. Je nach Berechnung - klare Zahlen gibt es hier von den Herstellern eher nicht - sank der Absatz um einen Wert zwischen 3,8 und 7,6 Prozent.
Festplatten haben heftig mit der Konkurrenz der SSDs zu kämpfen. Anfangs hatte man noch ordentliche Vorteile, da SSDs bei Kapazitäten und Preis schlicht nicht mit Festplatten mithalten konnten. Inzwischen bekommen Nutzer aber auch bei den Flash-basierten Speichern problemlos Terabyte-Kapazitäten für unter hundert Euro, sodass die klassische HDD sich im Grunde nur noch an Anwender mit speziellen Anforderungen verkaufen lässt.
Insofern lässt sich bereits abschätzen, dass es perspektivisch nur noch einen zweigeteilten Markt geben wird, da die Marke Toshiba vollends verschwindet. Immerhin ist hier auch kaum damit zu rechnen, dass der Gesamtkonzern die Sparte aus Synergie-Gründen im Geschäft hält und irgendwie querfinanziert. Dafür fehlt Toshiba, das seit Jahren ein schwerer Sanierungsfall ist, schlicht das Geld.
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Festplatten haben heftig mit der Konkurrenz der SSDs zu kämpfen. Anfangs hatte man noch ordentliche Vorteile, da SSDs bei Kapazitäten und Preis schlicht nicht mit Festplatten mithalten konnten. Inzwischen bekommen Nutzer aber auch bei den Flash-basierten Speichern problemlos Terabyte-Kapazitäten für unter hundert Euro, sodass die klassische HDD sich im Grunde nur noch an Anwender mit speziellen Anforderungen verkaufen lässt.
Toshiba fällt ins Nichts
Die rückläufigen Geschäfte haben schon vor längerer Zeit zu einer enormen Konsolidierung des Marktes geführt - seit einiger Zeit gibt es nur noch drei Hersteller: Seagate, Toshiba und Western Digital. Insbesondere Toshiba gerät dabei immer weiter ins Abseits. Die Verkaufszahlen brachen um 16,5 bis 21,4 Prozent auf nur noch 6,3 bis 6,7 Millionen Stück ein. Die beiden Wettbewerber setzten jeweils mehr als doppelt so viele Medien ab und mussten auch nicht so starke Rückgänge verbuchen.Insofern lässt sich bereits abschätzen, dass es perspektivisch nur noch einen zweigeteilten Markt geben wird, da die Marke Toshiba vollends verschwindet. Immerhin ist hier auch kaum damit zu rechnen, dass der Gesamtkonzern die Sparte aus Synergie-Gründen im Geschäft hält und irgendwie querfinanziert. Dafür fehlt Toshiba, das seit Jahren ein schwerer Sanierungsfall ist, schlicht das Geld.
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Zusammenfassung
- Hersteller von Festplatten: Rückgang der Verkaufszahlen im 1. Quartal
- Konkurrenz durch SSDs: Kapazitäten & Preise besser
- Markt konsolidiert: nur noch 3 Hersteller
- Toshiba gerät ins Abseits: Verkaufszahlen stark rückläufig
- Perspektive: nur noch 2 Hersteller, Toshiba vollends verschwindet
- Grund: Toshiba fehlt Geld für Sanierung & Querfinanzierung
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Christian Kahle
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