Maps & Waze: Google legt Teams der Navigations-Dienste zusammen
Der Suchmaschinenkonzern Google betreibt neben der Karten-App Maps auch den vor einigen Jahren aufgekauften Navigations-Dienst Waze. Nun möchte Google die Teams hinter den beiden Produkten zusammenlegen. Zunächst soll Waze allerdings weiterhin angeboten werden.
Einem Bericht des Wall Street Journals (via 9to5google) zufolge plant Google momentan, die Belegschaft von Waze in das Team des Karten-Dienstes Maps zu integrieren. Davon sind mehr als 500 Mitarbeiter betroffen. Die Entwickler sollen einen neuen Vorgesetzten erhalten. Außerdem wird Waze nach der Zusammenlegung über keinen eigenen CEO mehr verfügen.
Google Maps zeigt seit einiger Zeit auch spritsparende Alternativrouten an
Google hatte den Navigations-Dienst Waze schon vor fast zehn Jahren übernommen. Beim Aufkauf wurde betont, dass die Plattform erhalten bleibt. Da es die Marke Waze weiterhin gibt, hat Google dieses Versprechen bislang nicht gebrochen. Die Zusammenlegung dürfte dem Suchmaschinenkonzern aktuell lediglich helfen, einen Teil der Kosten zu reduzieren.
Da Waze von mehr als 140 Millionen Nutzern verwendet wird, dürfte die vollständige Einstellung mit Protesten verbunden sein. Beide Apps bringen Vor- und Nachteile mit sich, sodass einige Features zunächst in den jeweils anderen Service eingebaut werden müssten, damit eine Nachfolger-App von den meisten Nutzern akzeptiert wird.
Siehe auch:
Google Maps zeigt seit einiger Zeit auch spritsparende Alternativrouten an
Waze wird zunächst weiterentwickelt
Die Zusammenlegung der Teams bedeutet jedoch nicht, dass die Mitarbeiter zukünftig nur an einer App arbeiten. Vorerst werden sowohl Maps als auch Waze wie gewohnt weiterentwickelt. Es wäre trotzdem denkbar, dass die Dienste zu einem späteren Zeitpunkt komplett zusammengelegt und Funktionen von Waze in Maps integriert werden. Hierzu hat Google sich allerdings noch nicht offiziell geäußert. Bis Waze eingestellt wird, könnten also noch einige Jahre vergehen.Google hatte den Navigations-Dienst Waze schon vor fast zehn Jahren übernommen. Beim Aufkauf wurde betont, dass die Plattform erhalten bleibt. Da es die Marke Waze weiterhin gibt, hat Google dieses Versprechen bislang nicht gebrochen. Die Zusammenlegung dürfte dem Suchmaschinenkonzern aktuell lediglich helfen, einen Teil der Kosten zu reduzieren.
Da Waze von mehr als 140 Millionen Nutzern verwendet wird, dürfte die vollständige Einstellung mit Protesten verbunden sein. Beide Apps bringen Vor- und Nachteile mit sich, sodass einige Features zunächst in den jeweils anderen Service eingebaut werden müssten, damit eine Nachfolger-App von den meisten Nutzern akzeptiert wird.
Siehe auch:
- Google Maps startet energiesparende Routen-Alternativen für Navigation
- Bundeskartellamt prüft, ob Google Maps seine Machtposition ausnutzt
- Google Maps zeigt Russlands Militärbasen unverpixelt - schon immer?
- Google schaltet Maps-Verkehrsdaten in der Ukraine temporär ab
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