Microsoft bestätigt: Bing Chatbot nutzt GPT-4 bereits seit Wochen
Im Zuge der Vorstellung des neuen OpenAI GPT-4 meldet sich auch Microsoft zu Wort. Die Redmonder bestätigen, dass der in die Bing-Suche integrierte Chatbot bereits seit fünf Wochen auf einer frühen Version der verbesserten künstlichen Intelligenz (KI) basiert.
Da Microsoft die Kommunikation von Updates und Versionsnummern seinem KI-Partner OpenAI überlässt, ging man bisher davon aus, dass die Bing-Suche und ihr integrierter Chatbot vom bekannten KI-Modell GPT 3.5 profitiert. In einem kürzlich veröffentlichten Blog-Beitrag bringt das Unternehmen allerdings Licht ins Dunkel.
"Wir freuen uns, bestätigen zu können, dass das neue Bing auf GPT-4 läuft, das wir für die Suche angepasst haben. Wenn Sie die neue Bing-Vorschau in den letzten fünf Wochen genutzt haben, haben Sie bereits eine frühe Version dieses leistungsstarken Modells erlebt", sagt Yusuf Mehdi, Consumer Chief Marketing Officer bei Microsoft.
Abzuwarten bleibt, wie Microsoft GPT-4 in Zukunft nutzen und an sein eigenes "Prometheus"-Modell anpassen wird. In der Vergangenheit sprachen die Redmonder bereits über eine Videofunktion, die seitens OpenAI bisher nicht erwähnt wurde. Mehr Details werden auf der "The Future of Work with AI"-Veranstaltung erwartet, die der Konzern am 16. März 2023 abhält. Der Fokus dürfte auf der Office-Integration für Word, Excel, Outlook und Co. liegen.
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"Wir freuen uns, bestätigen zu können, dass das neue Bing auf GPT-4 läuft, das wir für die Suche angepasst haben. Wenn Sie die neue Bing-Vorschau in den letzten fünf Wochen genutzt haben, haben Sie bereits eine frühe Version dieses leistungsstarken Modells erlebt", sagt Yusuf Mehdi, Consumer Chief Marketing Officer bei Microsoft.
Neuerungen und Microsoft-Event
ChatGPT-4 punktet vor allem bei komplexen Anfragen und soll dem Vorgängermodell deutlich überlegen sein. Zeitgleich sollen KI-Halluzinationen minimiert werden, die in der Vergangenheit dafür sorgten, dass Chatbots diverse Fakten frei erfinden. Spannend ist das KI-Update aber vor allem aufgrund der neuen Möglichkeit, neben Text auch Bilder in Anfragen einzubauen. Allerdings spricht OpenAI hier weiterhin von einer Vorabversion, die erst schrittweise öffentlich zugänglich gemacht wird.Abzuwarten bleibt, wie Microsoft GPT-4 in Zukunft nutzen und an sein eigenes "Prometheus"-Modell anpassen wird. In der Vergangenheit sprachen die Redmonder bereits über eine Videofunktion, die seitens OpenAI bisher nicht erwähnt wurde. Mehr Details werden auf der "The Future of Work with AI"-Veranstaltung erwartet, die der Konzern am 16. März 2023 abhält. Der Fokus dürfte auf der Office-Integration für Word, Excel, Outlook und Co. liegen.
Zusammenfassung
- Microsoft bestätigt: Bing-Suche läuft seit 5 Wochen auf GPT-4
- KI-Halluzinationen minimiert, neue Bilder-Anfragen möglich
- OpenAI stellt GPT-4 nur schrittweise zur Verfügung
- Microsoft will GPT-4 an eigenes "Prometheus"-Modell anpassen
- Videofunktion wird erwartet, Office-Integration im Fokus
- Microsoft hält "Future of Work with AI"-Veranstaltung am 16.03.2023
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