Microsoft-Partner General Motors bringt ChatGPT jetzt auch ins Auto
Der Hype um das KI-System ChatGPT ist aktuell so groß, dass sich mancher wohl kaum noch traut, eine Zukunft ohne es zu planen. So will nun auch der Automobilkonzern General Motors prüfen, wie man das Tool in die Fahrzeugelektronik integrieren könnte.
Der Einsatz ChatGPTs würde dabei als Teil einer breiteren Zusammenarbeit mit Microsoft erfolgen, erklärte GM-Vizepräsident Scott Miller gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Die Unternehmen kooperieren bereits länger miteinander. "ChatGPT wird in allen Bereichen zum Einsatz kommen", erklärte er zuversichtlich.
Der Chatbot könnte zukünftig verwendet werden, um Informationen über die Verwendung von Fahrzeugfunktionen abzurufen, die normalerweise in einem Benutzerhandbuch zu finden sind - dazu gehören weniger alltägliche Aufgaben wie einen Garagentorcode zu programmieren oder Zeitpläne aus einem Kalender zu integrieren, so Miller. "Der anstehende Wandel bezieht sich aber nicht nur auf eine einzelne Fähigkeit wie die Entwicklung der Sprachsteuerung, sondern bedeutet, dass die Kunden erwarten können, dass ihre zukünftigen Fahrzeuge insgesamt viel leistungsfähiger und frischer sind, wenn es um neue Technologien geht", ergänzte ein GM-Sprecher.
Anfang des Jahres kündigte Microsoft eine milliardenschwere Investition in den ChatGPT-Eigentümer OpenAI an und erklärte, dass man die Chatbot-Technologie in alle seine Produkte integrieren wolle. Dass dies auch für die Automotiv-Produkte gilt, die in Redmond seit geraumer Zeit entwickelt werden, ist dabei folgerichtig - ebenso wie eine Ausweitung dessen auf GM. Mit dem Konzern arbeitet Microsoft seit 2021 an einer schnelleren Kommerzialisierung von fahrerlosen Fahrzeugen, was ebenfalls den KI-Bereich abdeckt.
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Der Chatbot könnte zukünftig verwendet werden, um Informationen über die Verwendung von Fahrzeugfunktionen abzurufen, die normalerweise in einem Benutzerhandbuch zu finden sind - dazu gehören weniger alltägliche Aufgaben wie einen Garagentorcode zu programmieren oder Zeitpläne aus einem Kalender zu integrieren, so Miller. "Der anstehende Wandel bezieht sich aber nicht nur auf eine einzelne Fähigkeit wie die Entwicklung der Sprachsteuerung, sondern bedeutet, dass die Kunden erwarten können, dass ihre zukünftigen Fahrzeuge insgesamt viel leistungsfähiger und frischer sind, wenn es um neue Technologien geht", ergänzte ein GM-Sprecher.
GM will KI in allen Bereichen einsetzen
Die Nachricht der ChatGPT-Kooperation mit GM wurde zuerst von der Website Semafor gemeldet, die behauptete, dass der Automobilhersteller an einem virtuellen persönlichen Assistenten arbeitet, der KI-Modelle hinter ChatGPT verwendet. Der Kern der Sache scheint aber deutlich darüber hinauszugehen.Anfang des Jahres kündigte Microsoft eine milliardenschwere Investition in den ChatGPT-Eigentümer OpenAI an und erklärte, dass man die Chatbot-Technologie in alle seine Produkte integrieren wolle. Dass dies auch für die Automotiv-Produkte gilt, die in Redmond seit geraumer Zeit entwickelt werden, ist dabei folgerichtig - ebenso wie eine Ausweitung dessen auf GM. Mit dem Konzern arbeitet Microsoft seit 2021 an einer schnelleren Kommerzialisierung von fahrerlosen Fahrzeugen, was ebenfalls den KI-Bereich abdeckt.
Zusammenfassung
- GM & Microsoft kooperieren für Einsatz von ChatGPT in Fahrzeuge.
- ChatGPT kann Fahrzeugfunktionen abrufen & Kalender integrieren.
- GM & Microsoft arbeiten an Kommerzialisierung von fahrerlosen Fahrzeugen.
- Microsoft investierte Milliarden in OpenAI.
- GM will Teil dieser Integration sein.
- ChatGPT kann Benutzerhandbuch ersetzen, komplizierte Aufgaben erledigen.
- Microsoft & GM kooperieren schon länger & ChatGPT-Hype ist groß.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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