Akamai wehrt die bisher größte bekannte DDoS-Attacke für Asien ab
Der Online-Diensteanbieter Akamai hat sich jetzt zu dem vermutlich bisher größten Distributed-Denial-of-Service-Angriff auf Kunden in der Region Asien-Pazifik geäußert. Akamai konnte den Angriff abwehren, warnt nun aber vor einer ständig anwachsenden Intensität der Angriffe.
Das meldet das Online-Magazin Bleeping Computer. Der größte Distributed-Denial-of-Service-Angriff (DDoS), den Unternehmen in der Region Südostasien bislang erlebt haben, ereignete sich Ende Februar und traf einen Prolexic-Kunden im asiatisch-pazifischen Raum. Prolexic ist ein Schutz-Angebot von Akamai unter anderem gegen DDoS-Angriffe, das Angriffsmuster schnell aufspüren und daher frühzeitig gegenwirken kann.
Nach den rekordverdächtigen Angriffen auf Europa im letzten Jahr, verändert und verschärft sich die DDoS-Bedrohungslandschaft immer mehr, meldet Akamai daher jetzt in einem Bericht über den Angriff. Der Angriffsverkehr erreichte laut dem Akamai-Bericht Spitzenwerte von 900,1 Gigabit pro Sekunde und 158,2 Millionen Pakete pro Sekunde.
DDoS-Angriffe machen noch immer einen großen Anteil der Attacken auf Unternehmensnetzwerke und deren Angebote aus, obwohl die Sicherungsmechanismen immer besser gegen solche Angriffe wirken.
Das ist zwar noch bei Weitem nicht die größte jeweils registrierte Attacke der Art - die war Anfang des Jahres 2022 von Microsoft gemeldet worden und hatte eine Anfragengröße von 3,47 Terabit pro Sekunde. Akamai erklärte zudem, dass gegen die DDoS-Angriffe ein sogenanntes Scrubbing-Netzwerk eingesetzt wurde. Diese Netzwerke dienen zur Umleitung auch bei laufenden Attacken und dienen im Grunde der "Bereinigung" des Datenverkehrs. Durch das Scrubbing-Netzwerk war es möglich, die gewaltige Attacke abzuwehren, ohne dass es gleichzeitig zu Beeinträchtigungen kam.
Siehe auch:
Nach den rekordverdächtigen Angriffen auf Europa im letzten Jahr, verändert und verschärft sich die DDoS-Bedrohungslandschaft immer mehr, meldet Akamai daher jetzt in einem Bericht über den Angriff. Der Angriffsverkehr erreichte laut dem Akamai-Bericht Spitzenwerte von 900,1 Gigabit pro Sekunde und 158,2 Millionen Pakete pro Sekunde.
DDoS-Angriffe machen noch immer einen großen Anteil der Attacken auf Unternehmensnetzwerke und deren Angebote aus, obwohl die Sicherungsmechanismen immer besser gegen solche Angriffe wirken.
Das ist zwar noch bei Weitem nicht die größte jeweils registrierte Attacke der Art - die war Anfang des Jahres 2022 von Microsoft gemeldet worden und hatte eine Anfragengröße von 3,47 Terabit pro Sekunde. Akamai erklärte zudem, dass gegen die DDoS-Angriffe ein sogenanntes Scrubbing-Netzwerk eingesetzt wurde. Diese Netzwerke dienen zur Umleitung auch bei laufenden Attacken und dienen im Grunde der "Bereinigung" des Datenverkehrs. Durch das Scrubbing-Netzwerk war es möglich, die gewaltige Attacke abzuwehren, ohne dass es gleichzeitig zu Beeinträchtigungen kam.
Probleme mit steigender Intensität der Angriffe
DDoS-Vorfälle sind in den letzten Monaten wieder vermehrt aufgetreten. Das Ziel ist dabei vor allem Chaos in den Netzwerken zu stiften, da die mit Abfragen lahmgelegten Dienste nicht ihren regulären Nutzern zur Verfügung stehen.
Zusammenfassung
- Akamai meldet größten DDoS-Angriff auf Kunden im Asien-Pazifik-Raum.
- Spitzenwerte von 900,1 Gbit/s und 158,2 Mio. Paketen/s erreicht.
- DDoS-Angriffe machen großen Anteil an Attacken aus.
- Scrubbing-Netzwerk ermöglichte Abwehr der Attacken ohne Beeinträchtigung.
- DDoS-Vorfälle nehmen zu, Ziel: Chaos in Netzwerken.
- Microsoft meldete 2022 größte Attacke mit 3,47 Terabit/s.
- Akamai warnt vor ständig anwachsender Intensität der Angriffe.
Siehe auch:
Thema:
Videos zum Thema Sicherheit
- E-Mail-Sicherheitslücke in Microsoft Office lässt sich einfach abstellen
- Vorsicht vor Windows Toolbox: Malware kommt unerkannt mit
- Geht immer noch: So kann sich Malware per E-Mail einschleichen
- Cambridge Analyticas großer Hack - Neuer Trailer zur Netflix-Doku
- Zum Abschuss freigegeben: iOS-Geräte sind per Funk angreifbar
Beiträge aus dem Forum
Beliebt im Preisvergleich
- Hardware-Firewall:
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Die Milchstraße ist süß: Astronomen finden Zucker im Weltraum
- Firefox-Updates: Mozilla verkürzt den Release-Zyklus drastisch
- Kursrutsch geht weiter: Elon Musks SpaceX nähert sich dem IPO-Preis
- Warner Bros. und Paramount: US-Staaten klagen gegen Mega-Fusion
- E-Auto-Flaute: Porsche vermisst plötzlich den Verbrenner-Macan
- Tyrannosaurus Rex Gus: Private Versteigerung bedroht die Wissenschaft
- Anständige Nutzer trauen sich kaum noch, Smart-Glasses zu tragen
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen