Russischer DDoS trifft die Polizei in Brandenburg und anderen Ländern
In Brandenburg haben die Ermittler im Bereich Computerkriminalität jetzt einen kurzen Einsatzweg: Opfer des jüngsten Angriffs ist die eigene IT-Infrastruktur. Verschiedene Services der Landespolizei sind aktuell nicht nutzbar.
"Zum jetzigen Zeitpunkt arbeiten wir an der Behebung der technischen Störung", erklärte Louisa Meier vom Polizeipräsidium Brandenburg gegenüber dem RBB. Aufgrund dessen ist es derzeit beispielsweise nicht möglich, online Anzeige zu erstatten. Auch andere Dienste können nicht genutzt werden, den Informationen zufolge sollen gezielte DDoS-Attacken auf die Behörden-Systeme dafür verantwortlich sein.
Brandenburg ist aber wohl nicht das einzige betroffene Bundesland. Auch die Polizei-Server Niedersachsens, Sachsen-Anhalts und Mecklenburg-Vorpommerns seien zum Ziel geworden. Das CERT MV, der landeseigene IT-Security-Dienstleister der Landesverwaltung Mecklenburg-Vorpommern, will eine russische Gruppe als Ursprung der Angriffe identifiziert haben - diese habe zumindest auf ihren Social-Media-Kanälen mit der Aktion geprahlt.
Als dann auch noch die Webseite der Berliner Polizei plötzlich nicht verfügbar war, sorgte dies natürlich entsprechend für zusätzliche Aufregung. Allerdings war diese dann kurze Zeit später wieder erreichbar. Das lässt den Schluss zu, dass es hier eine kleinere, andere Ursache gab. Offizielle Stellungnahmen stehen hier aber noch aus. In Brandenburg kann man hingegen bisher noch keine genaue Schätzung abgeben, wann man das Problem in den Griff bekommen wird.
Siehe auch:
Brandenburg ist aber wohl nicht das einzige betroffene Bundesland. Auch die Polizei-Server Niedersachsens, Sachsen-Anhalts und Mecklenburg-Vorpommerns seien zum Ziel geworden. Das CERT MV, der landeseigene IT-Security-Dienstleister der Landesverwaltung Mecklenburg-Vorpommern, will eine russische Gruppe als Ursprung der Angriffe identifiziert haben - diese habe zumindest auf ihren Social-Media-Kanälen mit der Aktion geprahlt.
Schluckauf in Berlin
In Brandenburg haben die zuständigen Ermittler des Landeskriminalamtes die Untersuchung des Falles begonnen. Außerdem arbeitet die IT-Abteilung daran, die Server so umzukonfigurieren, dass die hohe Zahl der Anfragen möglichst abgewiesen wird und die Systeme für reguläre Dienste wieder zur Verfügung stehen.Als dann auch noch die Webseite der Berliner Polizei plötzlich nicht verfügbar war, sorgte dies natürlich entsprechend für zusätzliche Aufregung. Allerdings war diese dann kurze Zeit später wieder erreichbar. Das lässt den Schluss zu, dass es hier eine kleinere, andere Ursache gab. Offizielle Stellungnahmen stehen hier aber noch aus. In Brandenburg kann man hingegen bisher noch keine genaue Schätzung abgeben, wann man das Problem in den Griff bekommen wird.
Siehe auch:
Zusammenfassung
- In Brandenburg sind IT-Services der Landespolizei durch DDoS-Attacken nicht nutzbar.
- Auch Polizei-Server in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und MV betroffen.
- Ursprung der Angriffe: Russische Gruppe?
- Ermittlungen des Landeskriminalamtes & Umschaltung der Server.
- Berliner Polizei-Webseite kurzzeitig nicht erreichbar.
- Keine Schätzung, wann Probleme in Brandenburg behoben werden.
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