Windows 10 und 11: Neue Sicherheits-Patches für ältere Intel-CPUs
Microsoft adressiert jetzt ein älteres Sicherheitsproblem von Intel Prozessoren mit neuen Updates für Windows 10 und 11. Für die CPU-Schwachstellen gab es schon gesonderte Patches von Intel, nun gibt es die Sicherheits-Updates auch im Microsoft Update Katalog.
Das berichtet das Online-Magazin Bleeping Computer. Die Intel-Schwachstelle, die von den neuen Updates behoben wird, ist dabei schon seit Juni 2022 bekannt. Damals erschienen die Patches auch direkt von Intel; nun erst gibt es sie auch gebündelt als Windows-Update.
Wer die Sicherheits-Aktualisierungen noch nicht direkt von Intel bezogen hat, sollte jetzt im Update Katalog prüfen, ob eines der Updates benötigt wird. Microsoft hat insgesamt sechs außerplanmäßige Updates gestartet.
Folgende Updates wurden veröffentlicht:
Interessanterweise kommen die Updates nicht über die automatische Windows-Update-Funktion, sondern müssen manuell geladen werden. Die Schwachstelle betrifft einige ältere Intel-CPUs. Unter Umständen kann das Problem mit dem Memory Mapped I/O (MMIO) von Hackern dazu ausgenutzt werden, Daten preiszugeben. Daher wird das Update allen Betroffenen empfohlen, es sollte nun schnellstmöglich installiert werden.
Betroffen sind unter anderem Intel Prozessoren der sechsten Generation und Intel Xeon E-Chips.
Siehe auch:
Wer die Sicherheits-Aktualisierungen noch nicht direkt von Intel bezogen hat, sollte jetzt im Update Katalog prüfen, ob eines der Updates benötigt wird. Microsoft hat insgesamt sechs außerplanmäßige Updates gestartet.
Folgende Updates wurden veröffentlicht:
Updates in der Knowledge Base:
Interessanterweise kommen die Updates nicht über die automatische Windows-Update-Funktion, sondern müssen manuell geladen werden. Die Schwachstelle betrifft einige ältere Intel-CPUs. Unter Umständen kann das Problem mit dem Memory Mapped I/O (MMIO) von Hackern dazu ausgenutzt werden, Daten preiszugeben. Daher wird das Update allen Betroffenen empfohlen, es sollte nun schnellstmöglich installiert werden.
Betroffen sind unter anderem Intel Prozessoren der sechsten Generation und Intel Xeon E-Chips.
In dem Sicherheits-Hinweis heißt es:
Ein Angreifer, der diese Schwachstellen erfolgreich ausnutzt, könnte in der Lage sein, privilegierte Daten über Vertrauensgrenzen hinweg zu lesen. In Umgebungen mit gemeinsam genutzten Ressourcen (wie sie in einigen Konfigurationen von Cloud-Diensten vorhanden sind) könnten diese Schwachstellen es einer virtuellen Maschine ermöglichen, unberechtigterweise auf Informationen einer anderen zuzugreifen. In Szenarien ohne Browsing auf eigenständigen Systemen müsste ein Angreifer zuvor Zugang zum System erhalten oder eine speziell gestaltete Anwendung auf dem Zielsystem ausführen können, um diese Sicherheitslücken auszunutzen.
Zusammenfassung
- Microsoft adressiert älteres Intel-Sicherheitsproblem mit neuen Updates
- Intel hatte schon Patches, nun auch als Windows-Update
- 6 außerplanmäßige Updates im Update Katalog
- Manuelles Laden der Updates erforderlich
- Schwachstelle betrifft ältere Intel-CPUs
- Lücke kann privilegierte Daten preisgeben
- Zugang zum System oder speziell gestaltete Anwendung erforderlich
Siehe auch:
- AMD-Chipsatz-Treiber für Windows 11 behebt "Bluescreen of Death"
- Déjà-vu: Windows 11 22H2 verursacht Leistungsprobleme bei AMD-CPUs
- Windows 10/11: Neue BIOS-Updates lösen AMDs Stotter-Probleme
- Windows 11 22H2: AMD-Treiber behebt endlich miese OpenGL-Leistung
- Windows 11: AMD-Grafiktreiber-Bug verstellt Einstellungen im BIOS
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