Windows 11: AMD-Grafiktreiber-Bug verstellt Einstellungen im BIOS
Nutzer von AMD-CPUs und -GPUs sollten aktuell ihr System genau beobachten oder unter die Lupe nehmen. Denn laut Nutzerberichten kann es vorkommen, dass der Adrenalin-Treiber 22.3.1 ins BIOS eingreift und dort unbeabsichtigte und unerwünschte Änderungen vornimmt.
Vor einem Monat hat AMD eine neue Upscaling-Technologie namens Radeon Super Resolution (RSR) eingeführt und per Treber-Update verteilt, und zwar genauer gesagt per Radeon Adrenalin 22.3.1 WHQL. An sich funktioniert RSR gut, doch es kommt offenbar auch zu Fällen, bei denen die BIOS-Einstellungen grob verstellt werden.
Das Problem könnte mit dem "Auto Overclock"-Feature zusammenhängen. Dieses hat AMD im vergangenen September eingeführt. Vereinfacht gesagt ermöglicht diese Funktionalität, das Übertakten von GPU und CPU an einem Ort. Laut "der-Kalli" hat der Hersteller Teile von Ryzen Master in den Adrenalin-Treiber übernommen.
Doch offenbar kommt es bei solchen Eingriffen zu Fehlern und es werden vom Nutzer vorgenommene Einstellungen verändert. Dazu kommt es wohl auch dann, wenn man eigentlich keine Änderungen an der CPU durchführt. Es scheint sich hier auch nicht um eine Ausnahme zu handeln, denn zu diesen Änderungen der Einstellungen kommt es immer wieder. AMD hat mittlerweile Adrenalin Edition 22.3.2 veröffentlicht, es ist aber nicht bekannt, ob das Problem darin bereits gefixt wurde.
Download Radeon Software Adrenalin 22.3.2
Bug verstellt BIOS
Man kann wohl davon ausgehen, dass das ein Bug ist und AMD nichts davon weiß oder wusste, für Betroffene ist das aber durchaus ärgerlich. Erstmals aufgefallen ist das einem Nutzer namens "der-Kalli" im Forum der Kollegen von Computer Base. Der Anwender schreibt, dass vom Treiber beim Laden des GPU-Profils auch Änderungen an der CPU vorgenommen werden. Dieses Verhalten wird auch an anderer Stelle, darunter Reddit, bestätigt (via Neowin). Dort vermeldete der Anwender das Verhalten allerdings schon vor einigen Wochen. Es ist also denkbar, dass das kein Problem ist, das spezifisch für Version 22.3.1 ist.Das Problem könnte mit dem "Auto Overclock"-Feature zusammenhängen. Dieses hat AMD im vergangenen September eingeführt. Vereinfacht gesagt ermöglicht diese Funktionalität, das Übertakten von GPU und CPU an einem Ort. Laut "der-Kalli" hat der Hersteller Teile von Ryzen Master in den Adrenalin-Treiber übernommen.
Doch offenbar kommt es bei solchen Eingriffen zu Fehlern und es werden vom Nutzer vorgenommene Einstellungen verändert. Dazu kommt es wohl auch dann, wenn man eigentlich keine Änderungen an der CPU durchführt. Es scheint sich hier auch nicht um eine Ausnahme zu handeln, denn zu diesen Änderungen der Einstellungen kommt es immer wieder. AMD hat mittlerweile Adrenalin Edition 22.3.2 veröffentlicht, es ist aber nicht bekannt, ob das Problem darin bereits gefixt wurde.
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