Sippenhaft: Airbnb schmeißt jetzt Bekannte von geblockten Nutzern raus
Die Vermietungsplattform Airbnb macht aktuell mit einer kuriosen Entscheidung auf sich aufmerksam. Das Unternehmen verbietet Personen die Nutzung der Plattform, wenn diese mit geblockten Nutzern in Verbindung stehen.
Airbnb bestätigt diese Praxis auf Anfrage von Motherboard. Demnach könne es "manchmal" vorkommen, dass Nutzer gesperrt werden, weil das Unternehmen Hinweise darauf hat, dass sie "wahrscheinlich mit einer anderen Person reisen", die bereits gesperrt wurde. Der Sprecher will dabei keine Details liefern, seit wann die Plattform so verfährt und wie oft Nutzer auf diese Weise gesperrt werden.
Ferner schweigt sich das Unternehmen auch dazu aus, auf welchen Daten die Entscheidung, Bekannte von gesperrten Nutzern ebenfalls auszuschließen, basiert. Man spricht aktuell von "notwendigen Sicherheitsvorkehrungen", will aber nicht erläutern, welche Faktoren neben der reinen Verbindung zweier Personen zu dieser Einschätzung führt. Aktuell ist der Prozess auf jeden Fall sehr undurchsichtig.
Siehe auch:
Airbnb sperrt auch Bekannte von geblockten Nutzern
Unliebsamen Gästen erteilt man Hausverbot, doch was, wenn die einfach beim nächsten Mal ihre Freunde buchen lassen? So kann man kurz das Problem beschreiben, dem sich jetzt Airbnb mit einer ungewöhnlichen Methode annimmt. Wenn das Unternehmen Nutzer einmal als "Risiko" eingestuft und von der Plattform verbannt hat, können das auch andere zu spüren bekommen. Auch wenn man sich selbst nichts zuschulden hat kommen lassen, kann die Verbindung zu einer gesperrten Person für einen Bann ausreichen.Airbnb bestätigt diese Praxis auf Anfrage von Motherboard. Demnach könne es "manchmal" vorkommen, dass Nutzer gesperrt werden, weil das Unternehmen Hinweise darauf hat, dass sie "wahrscheinlich mit einer anderen Person reisen", die bereits gesperrt wurde. Der Sprecher will dabei keine Details liefern, seit wann die Plattform so verfährt und wie oft Nutzer auf diese Weise gesperrt werden.
Ferner schweigt sich das Unternehmen auch dazu aus, auf welchen Daten die Entscheidung, Bekannte von gesperrten Nutzern ebenfalls auszuschließen, basiert. Man spricht aktuell von "notwendigen Sicherheitsvorkehrungen", will aber nicht erläutern, welche Faktoren neben der reinen Verbindung zweier Personen zu dieser Einschätzung führt. Aktuell ist der Prozess auf jeden Fall sehr undurchsichtig.
Nicht perfekt
Nutzer, die von der Sperre betroffen sind, erhalten eine Nachricht, die darauf verweist, dass man "eng verbunden mit einer Person, die Airbnb nicht nutzen darf" sei. Daraufhin kann man dann Einspruch gegen die Sperre einlegen. Wird dieser einmal abgelehnt, werden aber weitere Aktivierungsversuche schlicht abgelehnt.
Zusammenfassung
- Airbnb verbietet Nutzung, wenn man mit geblockten Nutzern in Verbindung steht.
- Datenbasis für Entscheidungen bleibt unklar.
- Nutzer erhalten Nachricht, wenn sie "eng verbunden" sind.
- Einspruch gegen Sperre möglich.
- Unternehmen gibt keine Details zu Sicherheitsmaßnahme.
- Airbnb bestätigt die Praxis auf Anfrage.
Siehe auch:
- China-Smartphones von Oppo, OnePlus & Realme mit Regional-Sperre
- Freie Fahrt für Donald Trump: Facebook & Instagram heben Sperren auf
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