Tim Berners-Lee: WWW-Vater hält Krypto für gefährliches Glücksspiel
Derzeit freuen sich Bitcoin-Besitzer wieder über eine Erholung des Kurses, die Diskussionen über virtuelle Währungen sind aber noch lange nicht am Ende. Nun meldete sich mit Tim Berners-Lee ein Web-Schwergewicht zu Wort. Der WWW-Vater ist kein Krypto-Fan - im Gegenteil.
Tim Berners-Lee ist nicht nur der Erfinder des World Wide Web, der 67-Jährige gilt bis heute als dessen gutes Gewissen. Das ist auch der Grund, warum er vor Kurzem im Podcast Beyond The Valley von CNBC auf Kryptowährungen angesprochen wurde. Grundsätzlich sprach der Brite darin über die Zukunft des Web und meinte, dass Bitcoin und Co. "nur spekulativ" seien.
Für ihn persönlich ist das natürlich nichts: "In bestimmte Dinge zu investieren, die rein spekulativ sind, ist nicht das, womit ich meine Zeit verbringen möchte", so Berners-Lee. Allerdings meinte er, dass Kryptowährungen als Zwischenschritt nützlich sein könnten, nämlich als Währungen für Geldüberweisungen, und zwar dann, wenn sie bei Erhalt sofort wieder in Fiat-Währung (also quasi "Papiergeld") umgewandelt werden.
Es ist nicht das erste Mal, dass sich Berners-Lee kritisch zum Thema Krypto bzw. Blockchain äußert. Bereits im vergangenen Herbst riet der Brite dazu, das Web3 zu ignorieren, da dieses nichts mit dem Web zu tun habe: "Es ist wirklich schade, dass der eigentliche Web3-Name von den Ethereum-Leuten für die Dinge, die sie mit der Blockchain machen, übernommen wurde. In Wirklichkeit ist Web3 gar nicht das Web."
Siehe auch:
Kryptowährungen als "Blase"
Berners-Lee verglich digitale Währungen mit der Dotcom-Bubble. Das war eine Anfang 2000 geplatzte Spekulationsblase, bei der die Kurse zahlreicher überbewerteter Aktien aus dem Techniksektor praktisch über Nacht abstürzten. "Das ist nur spekulativ. Das ist natürlich sehr gefährlich", so Berners-Lee auch zu Krypto und meint, dass Kryptowährungen nur etwas für Leute seien, die "einen Kick aus dem Glücksspiel" haben wollen.Für ihn persönlich ist das natürlich nichts: "In bestimmte Dinge zu investieren, die rein spekulativ sind, ist nicht das, womit ich meine Zeit verbringen möchte", so Berners-Lee. Allerdings meinte er, dass Kryptowährungen als Zwischenschritt nützlich sein könnten, nämlich als Währungen für Geldüberweisungen, und zwar dann, wenn sie bei Erhalt sofort wieder in Fiat-Währung (also quasi "Papiergeld") umgewandelt werden.
Es ist nicht das erste Mal, dass sich Berners-Lee kritisch zum Thema Krypto bzw. Blockchain äußert. Bereits im vergangenen Herbst riet der Brite dazu, das Web3 zu ignorieren, da dieses nichts mit dem Web zu tun habe: "Es ist wirklich schade, dass der eigentliche Web3-Name von den Ethereum-Leuten für die Dinge, die sie mit der Blockchain machen, übernommen wurde. In Wirklichkeit ist Web3 gar nicht das Web."
Zusammenfassung
- Tim Berners-Lee vergleicht digitale Währungen mit der Dotcom-Bubble.
- Kryptowährungen für Leute, die "Kick aus dem Glücksspiel" wollen
- Er sieht Kryptowährungen nur als Zwischenschritt für Geldüberweisungen.
- Web3 am besten ignorieren, da es nichts mit dem Web zu tun habe.
- Äußerte sich schon mehrfach kritisch zu Blockchain und Krypto.
Siehe auch:
- Werte ohne Sanktionen: Nordkorea stiehlt immer mehr Krypto-Geld
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- Europol nimmt Krypto-Betrüger hops: Die meisten Opfer sind deutsch
- Der Kryptowinter geht weiter: Coinbase entlässt, Binance blutet
- Celsius Network: Nutzern der Krypto-Plattform gehören ihre Werte nicht
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