Europol nimmt Krypto-Betrüger hops:
Die meisten Opfer sind deutsch
Der europäischen Polizeibehörde Europol ist ein spektakulärer Schlag gegen ein kriminelles Netzwerk gelungen, das Opfer dazu verleitet hatte, große Geldbeträge in gefälschte Kryptowährungssysteme zu investieren. Dabei wurden etliche Callcenter abgeschaltet.
Das hat Europol jetzt bekannt gegeben. Es handelte sich dabei um eine Gemeinschaftsaktion von Strafverfolgungs- und Justizbehörden aus Bulgarien, Zypern, Serbien und Deutschland. Europol hatte dazu eine operative Taskforce zur Unterstützung der grenzüberschreitenden Ermittlungen eingerichtet. Die Opfer sind meist aus dem deutschsprachigen Raum.
Die Ermittler schätzen, dass deutsche Opfer mehr als zwei Millionen Euro verloren haben, fügten aber hinzu, dass auch Opfer aus anderen Ländern weltweit (Schweiz, Australien und Kanada) auf die Tricks der Gauner hereingefallen sind. Man geht allerdings aktuell davon aus, dass die Dunkelziffer weitaus höher liegt. Infografik: Das passiert in einer Minute im Internet
Die Betrüger betrieben dabei Callcenter, in denen Mitarbeiter die Opfer dazu verleiten, Geldbeträge in gefälschte Kryptowährungssysteme zu investieren. Diese Masche wurde als Pig Butchering bekannt.
"Die Verdächtigen nutzten Anzeigen in sozialen Netzwerken, um die Opfer auf von den Kriminellen verdeckt betriebene Websites zu locken, die scheinbar außergewöhnliche Investitionsmöglichkeiten in Kryptowährungen anboten", teilte Europol mit. "Die Opfer, vor allem aus Deutschland, investierten zunächst niedrige, dreistellige Beträge. Vorgetäuschte Kurssteigerungen, die zu vermeintlich lukrativen Gewinnen für die Anleger führten, verleiteten sie dann zu Überweisungen höherer Beträge."
Europol teilte mit, dass die Strafverfolgungsbehörden am 11. Januar 15 Verdächtige in Deutschland und Serbien festgenommen haben. Die Polizei beschlagnahmte außerdem elektronische Geräte, Daten und Dokumente an den durchsuchten Orten sowie drei Hardware-Wallets mit etwa 1 Million US-Dollar in Kryptowährungen und rund 50.000 Euro in bar.
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Die Ermittler schätzen, dass deutsche Opfer mehr als zwei Millionen Euro verloren haben, fügten aber hinzu, dass auch Opfer aus anderen Ländern weltweit (Schweiz, Australien und Kanada) auf die Tricks der Gauner hereingefallen sind. Man geht allerdings aktuell davon aus, dass die Dunkelziffer weitaus höher liegt. Infografik: Das passiert in einer Minute im Internet
Angebliche Kryptowährungs-Fonds
Der erste Schlag gegen das Netzwerk wurde schon im Sommer 2022 durchgeführt. Damals hatte Europol die Taskforce gegründet, nachdem man den ersten Hinterleuten zu großangelegten Betrügereien mit angeblichen Kryptowährungs-Fonds auf die Spur gekommen war.Die Betrüger betrieben dabei Callcenter, in denen Mitarbeiter die Opfer dazu verleiten, Geldbeträge in gefälschte Kryptowährungssysteme zu investieren. Diese Masche wurde als Pig Butchering bekannt.
"Die Verdächtigen nutzten Anzeigen in sozialen Netzwerken, um die Opfer auf von den Kriminellen verdeckt betriebene Websites zu locken, die scheinbar außergewöhnliche Investitionsmöglichkeiten in Kryptowährungen anboten", teilte Europol mit. "Die Opfer, vor allem aus Deutschland, investierten zunächst niedrige, dreistellige Beträge. Vorgetäuschte Kurssteigerungen, die zu vermeintlich lukrativen Gewinnen für die Anleger führten, verleiteten sie dann zu Überweisungen höherer Beträge."
Europol teilte mit, dass die Strafverfolgungsbehörden am 11. Januar 15 Verdächtige in Deutschland und Serbien festgenommen haben. Die Polizei beschlagnahmte außerdem elektronische Geräte, Daten und Dokumente an den durchsuchten Orten sowie drei Hardware-Wallets mit etwa 1 Million US-Dollar in Kryptowährungen und rund 50.000 Euro in bar.
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