Bing mit KI: Microsoft will Werbung in die Chatbot-Gespräche einbauen
Microsoft wähnt sich mit der Integration von KI-Funktionen in Bing, Office, Windows und diverse andere Produkte offensichtlich auf dem richtigen Weg. Doch wie verdient man damit künftig Geld? Ganz einfach: Werbung. Microsoft testet bereits die Integration von Werbung in die Chatbot-Gespräche.
Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters gibt es bereits Gespräche zwischen Microsoft und diversen Marketing-Agenturen, bei denen es um Wege zur Monetarisierung der neuen Funktionen aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) in der Bing-Websuche geht.
In der letzten Woche hatten die Redmonder erstmals eine neue Version von Bing vorgestellt, bei der ein KI-Bot mithilfe der von dem Startup-Unternehmen OpenAI entwickelten ChatGPT-Technologie auf natürliche Art und Weise befragt werden kann, um Antworten zu allen möglichen Anfragen und Themen zu erhalten.
Derzeit wird die Integration der Werbung bereits in einem begrenzten Umfang getestet, heißt es in dem Bericht. Noch werden dabei einfach die "traditionellen" Anzeigen, wie sie sonst auch in den Suchergebnissen zu sehen sind, in die Antworten des Bing-Bots eingebettet.
Ferner will man aber auch dafür sorgen, dass die Werbung stärker auf die von dem KI-Bot gelieferten Antworten bzw. die Anfragen der Nutzer zugeschnitten wird. Bei der Frage nach einem Hotel in einem bestimmten Land oder Ort könnte dann zum Beispiel passende Werbung für Hotels dort angezeigt werden.
Bei Vorführungen für Vertreter der Werbeindustrie wurde unter anderem gezeigt, wie die am Ende der Antworten des KI-Chatbots von Bing bereits bezahlte Werbung eingebaut werden kann. Problematisch ist bei der Integration der Werbung in die KI-Antworten, dass Microsoft damit den Trend fortführt, Inhalte aus dem Web abzugreifen, auf seinen Seiten anzuzeigen und dann von der Werbung zu profitieren - während die Betreiber der Websites, von denen die Inhalte ursprünglich stammen, leer ausgehen.
Siehe auch:
In der letzten Woche hatten die Redmonder erstmals eine neue Version von Bing vorgestellt, bei der ein KI-Bot mithilfe der von dem Startup-Unternehmen OpenAI entwickelten ChatGPT-Technologie auf natürliche Art und Weise befragt werden kann, um Antworten zu allen möglichen Anfragen und Themen zu erhalten.
Werbung wird in die Antworten des Chatbots integriert
Bei Meetings mit den Werbern soll Microsoft in dieser Woche demonstriert haben, wie man bezahlte Links in die Antworten des KI-basierten Chatbots integrieren will. Aktuell erhofft man sich in Redmond wohl vor allem, dass die Werbung von den Nutzern des Chatbots stärker wahrgenommen wird als die sonst übliche Werbung auf den Ergebnisseiten von Suchmaschinen.Derzeit wird die Integration der Werbung bereits in einem begrenzten Umfang getestet, heißt es in dem Bericht. Noch werden dabei einfach die "traditionellen" Anzeigen, wie sie sonst auch in den Suchergebnissen zu sehen sind, in die Antworten des Bing-Bots eingebettet.
Ferner will man aber auch dafür sorgen, dass die Werbung stärker auf die von dem KI-Bot gelieferten Antworten bzw. die Anfragen der Nutzer zugeschnitten wird. Bei der Frage nach einem Hotel in einem bestimmten Land oder Ort könnte dann zum Beispiel passende Werbung für Hotels dort angezeigt werden.
Bei Vorführungen für Vertreter der Werbeindustrie wurde unter anderem gezeigt, wie die am Ende der Antworten des KI-Chatbots von Bing bereits bezahlte Werbung eingebaut werden kann. Problematisch ist bei der Integration der Werbung in die KI-Antworten, dass Microsoft damit den Trend fortführt, Inhalte aus dem Web abzugreifen, auf seinen Seiten anzuzeigen und dann von der Werbung zu profitieren - während die Betreiber der Websites, von denen die Inhalte ursprünglich stammen, leer ausgehen.
Zusammenfassung
- Microsoft testet die Integration von Werbung in KI-Chatbot-Gespräche.
- Microsoft plant Werbung anzupassen und stärker wahrnehmbar machen.
- Testläufe mit traditioneller Werbung in KI-Antworten.
- Werbung soll auf Nutzeranfragen zugeschnitten werden.
- Microsoft profitiert von Inhalten, Websites gehen leer aus.
Siehe auch:
- Bing mit ChatGPT machte bei der Vorstellung gleich mehrere Fehler
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