Unternehmen bietet kostenloses Warmwasser für Heim-Serverkühlung
Server müssen gekühlt werden, das verschlingt viel Energie. Eine effektive Möglichkeit der Kühlung ist Wasser und das wird dabei natürlich warm. Ein britisches Unternehmen hat deshalb die Idee gehabt, dass man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen könnte.
So mancher Spieler hat in seinem Rechner eine Wasserkühlung verbaut und weiß deshalb, wie effektiv das sein kann. Wie Tom's Hardware berichtet, will ein britisches Unternehmen das auf die nächste Stufe heben. Denn Heata bietet Haushalten an, ihnen eine gewisse Menge an Warmwasser zu liefern, wenn sie einen speziellen Aufsatz installieren bzw. nutzen, in dem der Server steckt.
Die Hardware wird seitlich montiert
Die grundsätzliche Funktionsweise des Systems
Laut Heata bekommt man durch diese Einheit eine "nützliche Grundmenge" an Warmwasser, konkret sind es nach Unternehmensangaben bis zu 4,8 kWh an Warmwasser pro Tag. Heata verpflichtet sich vertraglich zu 2,5 kWh täglich, laut Schätzungen könnte ein Haushalt (bei durchschnittlichem Warmwasserverbrauch) mit einem solchen Server 200 britische Pfund pro Jahr sparen, das sind etwa 225 Euro.
Allerdings ist nicht jeder Boiler für den Server-Zusatz geeignet, sondern nur Modelle mit einem Durchmesser von 425 bis 450 Millimetern. Die Stromkosten übernimmt Heata per Rückzahlung, und zwar zu einem Preis, der zehn Prozent über dem Marktschnitt liegt.
Natürlich erfordert ein solcher Server auch einen passenden Internet-Zugang, hier ist es derzeit aber nicht klar, wie viele Daten aktiv verbraucht werden, das Unternehmen verspricht aber, dass es nicht besonders viel sei. Der eigentliche Datentransfer soll (später) über eine separate Breitband- oder Mobilverbindung stattfinden. Fürs erste ist dieses Heata-Angebot auf ein Jahr beschränkt, laut dem Anbieter könnte diese Trial-Phase aber verlängert werden.
Siehe auch:
Die Hardware wird seitlich montiert
Ersparnis von gut 200 Euro
Das Ganze hat allerdings mehrere Haken bzw. erfordert eine nähere Erläuterung: Denn ein solcher Server gibt natürlich nicht genug Wärme ab, um das gesamte benötigte Warmwasser zu liefern.
Die grundsätzliche Funktionsweise des Systems
Laut Heata bekommt man durch diese Einheit eine "nützliche Grundmenge" an Warmwasser, konkret sind es nach Unternehmensangaben bis zu 4,8 kWh an Warmwasser pro Tag. Heata verpflichtet sich vertraglich zu 2,5 kWh täglich, laut Schätzungen könnte ein Haushalt (bei durchschnittlichem Warmwasserverbrauch) mit einem solchen Server 200 britische Pfund pro Jahr sparen, das sind etwa 225 Euro.
Allerdings ist nicht jeder Boiler für den Server-Zusatz geeignet, sondern nur Modelle mit einem Durchmesser von 425 bis 450 Millimetern. Die Stromkosten übernimmt Heata per Rückzahlung, und zwar zu einem Preis, der zehn Prozent über dem Marktschnitt liegt.
Natürlich erfordert ein solcher Server auch einen passenden Internet-Zugang, hier ist es derzeit aber nicht klar, wie viele Daten aktiv verbraucht werden, das Unternehmen verspricht aber, dass es nicht besonders viel sei. Der eigentliche Datentransfer soll (später) über eine separate Breitband- oder Mobilverbindung stattfinden. Fürs erste ist dieses Heata-Angebot auf ein Jahr beschränkt, laut dem Anbieter könnte diese Trial-Phase aber verlängert werden.
Zusammenfassung
- Server benötigen Kühlung, die viel Energie verbraucht.
- Ein britisches Unternehmen bietet eine Lösung: Server liefern Warmwasser.
- Dieses kann Haushalte bis zu 225 Euro pro Jahr sparen.
- Der Server passt nur in bestimmte Boiler.
- Stromkosten werden von Heata übernommen.
- Der Internet-Zugang ist noch unklar.
- Angebot ist auf ein Jahr begrenzt, aber verlängerbar.
Siehe auch:
- Y2K22 wird kalte Realität: Viele Kärntner Haushalte ohne Warmwasser
- Neue Technologie könnte eine Lösung für globalen Wassermangel sein
- Kein Waterworld: Die Kepler-Wasserplaneten sind nicht lebensfreundlich
- Wissenschaftler haben vermutlich die ersten Wasserplaneten gefunden
- Tesla will in Grünheide selbst Grundwasserbohrungen vornehmen
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