Nintendo-Hacker Bowser: Nach Knast beginnen Probleme erst richtig
Die Namen Gary Bowser und Team Xecuter dürften vielen Nintendo-Piraten ein Begriff sein. Bowser galt als einer der führenden Köpfe dieser professionell agierenden Hacking-Gruppe. Derzeit sitzt Bowser eine 40-monatige Gefängnisstrafe ab, will aber vorzeitig raus.
Der 52-Jährige ist der bekannteste Name im Zusammenhang mit Team Xecuter, Bowser galt als Verkaufschef der Szene-Gruppe. Das Besondere an Team Xecuter war nämlich, dass man Modding-Chips und sonstige Hardware verkauft und vertrieben hat, die es ermöglichte, illegal erlangte Nintendo-Games zu spielen.
Der Kanadier wurde vor einigen Jahren verhaftet und 2020 zu einer 40-monatigen Haftstrafe verurteilt. Das ist zwar ein signifikanter Aufenthalt hinter schwedischen Gardinen, aber doch weniger, als es die Staatsanwaltschaft gerne gesehen hätte. Denn diese wollte, dass (der geständige) Bowser fünf Jahre hinter Gefängnismauern verbringt.
Laut aktuellem Stand wird Bowser bis Ende Juli dieses Jahres inhaftiert sein, doch wie TorrentFreak berichtet, will er eine vorzeitige Entlassung erreichen, im Wesentlichen aufgrund von sogenannten Earned Time Credits, also quasi Bonuspunkten für gutes Benehmen und Aktivitäten während der Haft. Wird das anerkannt, dann könnte Bowser bereits Mitte März entlassen werden.
Sein eigentliches Unterstützungs-Netzwerk liege ohnehin in der Dominikanischen Republik, dorthin will er auch irgendwann einmal zurückkehren. Geld hat er keines, denn im Zuge des Verfahrens gegen ihn hat er sich gegenüber Nintendo zu einer Schadenersatzzahlung von zehn Millionen Dollar verpflichtet.
Siehe auch:
Der Kanadier wurde vor einigen Jahren verhaftet und 2020 zu einer 40-monatigen Haftstrafe verurteilt. Das ist zwar ein signifikanter Aufenthalt hinter schwedischen Gardinen, aber doch weniger, als es die Staatsanwaltschaft gerne gesehen hätte. Denn diese wollte, dass (der geständige) Bowser fünf Jahre hinter Gefängnismauern verbringt.
Laut aktuellem Stand wird Bowser bis Ende Juli dieses Jahres inhaftiert sein, doch wie TorrentFreak berichtet, will er eine vorzeitige Entlassung erreichen, im Wesentlichen aufgrund von sogenannten Earned Time Credits, also quasi Bonuspunkten für gutes Benehmen und Aktivitäten während der Haft. Wird das anerkannt, dann könnte Bowser bereits Mitte März entlassen werden.
Entlassung ist Beginn anderer Probleme
Doch dann könnten die Probleme erst richtig losgehen, wie er im Gaming-Podcast von NickMoses05 via Telefonanruf berichtet: "Da ich Kanadier bin und wir hier in der Nähe der kanadischen Grenze und von Seattle liegen, werden sie mir im Grunde nur die Fingerabdrücke abnehmen und mich freilassen, mich dann zur kanadischen Grenze fahren, mich aus dem Bus werfen und sagen: Geh nach Hause." Doch konkret bedeutet das, dass er in Kanada 3000 Meilen (4828,03 km) laufen müsste, bis er zu jemandem gelangen kann, der ihm helfen kann, so Bowser.Sein eigentliches Unterstützungs-Netzwerk liege ohnehin in der Dominikanischen Republik, dorthin will er auch irgendwann einmal zurückkehren. Geld hat er keines, denn im Zuge des Verfahrens gegen ihn hat er sich gegenüber Nintendo zu einer Schadenersatzzahlung von zehn Millionen Dollar verpflichtet.
Siehe auch:
- Nintendo-Hacker Gary Bowser muss rund drei Jahre hinter Gitter
- Nintendo Switch-Hacker Bowser stimmt Strafe von 10 Mio. Dollar zu
- Nintendo-Hacker drohen nach umfassendem Geständnis zehn Jahre Haft
- "Super Mario" gegen Bowser: Nintendo verklagt Team Xecuter-Chef
- Bowser verhaftet: Nintendo geht gegen Gruppe von Switch-Hackern vor
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