Polizei hielt harmlosen Witz zu Nintendo Direct für Bombendrohung
Games sind längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen und das bedeutet auch, dass sie in Situationen erwähnt werden, die nicht ganz so naheliegend sind. In Kalifornien hielt die Polizei nämlich die E-Mail eines Studenten, der sich auf Nintendo Direct freute, für eine Drohung.
Es war eine im Grunde harmlose und scherzhaft gemeinte E-Mail und der Versender dachte zweifellos nicht daran, dass sie einen Polizeieinsatz auslösen könnte: Denn ein Student schickte einem seiner Professoren eine Nachricht, dass dieser seine Vorlesung absagen sollte, und zwar wegen eines bevorstehenden "einmaligen Ereignisses". Der Professor sollte seine Lehrveranstaltung zum "Wohle der Menschheit" absagen.
Der bzw. die Empfänger hielten das zunächst für die Ankündigung eines Amoklaufs oder auch eine Bombendrohung und die California State University of Fullerton Police wurde auch auf diese "vage Bedrohung der Schule" aufmerksam gemacht.
Das "Ereignis" war, wie sich später nach "mehrstündigen Ermittlungen" der Beamten herausstellte, die überraschend angesetzte Nintendo Direct-Präsentation, denn der Termin stimmte in Zeit und Datum mit der Ankündigung von Neuigkeiten des japanischen Videospielherstellers überein.
Wie Kotaku berichtet, bestätigte die Polizei daraufhin, dass der Absender der Mail, bei dem es sich vermutlich um einen Studenten handelte, dem Professor eine weitere E-Mail schickte. Er gab zu, dass es sich um einen "schlechten Scherz" handelte, der sich auf besagte Nintendo Direct bezog.
Siehe auch:
Der bzw. die Empfänger hielten das zunächst für die Ankündigung eines Amoklaufs oder auch eine Bombendrohung und die California State University of Fullerton Police wurde auch auf diese "vage Bedrohung der Schule" aufmerksam gemacht.
Das "Ereignis" war, wie sich später nach "mehrstündigen Ermittlungen" der Beamten herausstellte, die überraschend angesetzte Nintendo Direct-Präsentation, denn der Termin stimmte in Zeit und Datum mit der Ankündigung von Neuigkeiten des japanischen Videospielherstellers überein.
Wie Kotaku berichtet, bestätigte die Polizei daraufhin, dass der Absender der Mail, bei dem es sich vermutlich um einen Studenten handelte, dem Professor eine weitere E-Mail schickte. Er gab zu, dass es sich um einen "schlechten Scherz" handelte, der sich auf besagte Nintendo Direct bezog.
"Übermaß an Vorsicht"
Allerdings wollte die Polizei dennoch auf Nummer Sicher gehen und obwohl man wusste, dass das ein Scherz war, beschloss man aus einem "Übermaß an Vorsicht", dennoch zusätzliche Beamte sowie die Hundestaffel auf den Campus zu schicken - auch um Präsenz zu zeigen. "Wir verstehen, dass eine Bedrohung jeglicher Art, ob real oder nicht, viele um ihre Sicherheit fürchten lässt", erklärte der amtierende Polizeichef Scot Willey den Grund für diese Maßnahme: "Sie sollen wissen, dass wir alles ausführen werden, um die Sicherheit unserer Campus-Gemeinschaft zu gewährleisten."
Zusammenfassung
- Polizei reagiert auf vage Bedrohung einer Schule in Kalifornien
- E-Mail stammt von Student, der sich auf Nintendo Direct freute
- E-Mail wurde als Drohung interpretiert, Polizei schickt Beamte & Hundestaffel
- Ermittlungen ergaben, dass es sich um einen Scherz handelte
- Polizei handelte aus Übermaß an Vorsicht
- Ziel: Die Sicherheit der Campus-Gemeinschaft zu gewährleisten
Siehe auch:
- Nintendo-Hacker Bowser: Nach Knast beginnen Probleme erst richtig
- Switch: Nintendo meldet sinkende Verkäufe, senkt Gewinnprognose
- nOS New Operating System - Mini-'Betriebssystem' für Nintendo Switch
- Fokus auf Switch 2: Nintendo soll Switch Pro-Pläne verworfen haben
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