Switch: Nintendo meldet sinkende Verkäufe, senkt Gewinnprognose
Der Boom rund um die Nintendo Switch flacht offenbar merklich ab. Auch bei dem japanischen Spielekonzern ist die Nachfrage eingebrochen, auch wenn sich die Konsole weiter durchaus zahlreich verkauft. Dennoch erwartet Nintendo jetzt einen deutlichen Rückgang seines Gewinns.
Wie der japanische Wirtschaftsdienst Nikkei Asia berichtet, hat Nintendo jüngst einen Ausblick auf die Geschäftszahlen für das bald endende Geschäftsjahr gegeben und dabei angekündigt, dass der Gewinn wahrscheinlich stark schrumpfen wird. Aktuell geht man davon aus, dass Nintendo für das Fiskaljahr 2022 "nur noch" einen Gewinn von 370 Milliarden Yen melden wird, was umgerechnet etwa 2,62 Milliarden Euro entspricht.
Dies würde einem Rückgang von rund 22,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprechen. Nintendos Geschäftsjahr endet traditionell im März. Der Konzern begründet den Gewinnrückgang, der natürlich noch lange kein Verlust ist, mit einer sinkenden Popularität seiner Spielkonsole Nintendo Switch.
Nintendos jüngste Prognose fällt rund 30 Milliarden Yen niedriger aus als die im November zuletzt abgegebene Vorhersage, wobei Nintendo auch die jüngste Aufwertung des japanischen Yen in seine neue Prognose einfließen ließ. Für das Geschäftsjahr, das im März endet, geht Nintendo jetzt von rund 18 Millionen verkauften Switch-Konsolen aus. Im November war noch von 19 Millionen Einheiten die Rede. Im Vorjahr hatte Nintendo noch ganze 21 Millionen Switch verkauft.
Neben der zuletzt gesunkenen Nachfrage vermiesten offenbar auch Lieferengpässe Nintendos Geschäft. Erst seit Oktober 2022 kann das Unternehmen die Switch wieder in ausreichenden Mengen produzieren, die der aktuellen Nachfrage entsprechen. Aktuell geht man nicht davon aus, dass es wieder zu Engpässen bei den von Nintendo verwendeten Bauteilen kommt. Für die Mitarbeiter gibt es unterdessen auch positive Nachrichten, denn das Unternehmen kündigte an, dass es statt Entlassungen ab April eine zehnprozentige Lohnerhöhung geben soll.
Dies würde einem Rückgang von rund 22,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprechen. Nintendos Geschäftsjahr endet traditionell im März. Der Konzern begründet den Gewinnrückgang, der natürlich noch lange kein Verlust ist, mit einer sinkenden Popularität seiner Spielkonsole Nintendo Switch.
Switch 'nicht mehr erste Wahl' beim Wunsch nach Unterhaltung
Das Kaufverhalten der Kundschaft habe sich aufgrund einer starken Inflation und der größeren Vielfalt an Unterhaltungsmöglichkeiten nach dem Auslaufen der meisten Coronavirus-Schutzmaßnahmen verändert, weshalb die Switch "nicht mehr so oft die erste Wahl der Kunden" ist, teilte Nintendo gegenüber Journalisten mit.Nintendos jüngste Prognose fällt rund 30 Milliarden Yen niedriger aus als die im November zuletzt abgegebene Vorhersage, wobei Nintendo auch die jüngste Aufwertung des japanischen Yen in seine neue Prognose einfließen ließ. Für das Geschäftsjahr, das im März endet, geht Nintendo jetzt von rund 18 Millionen verkauften Switch-Konsolen aus. Im November war noch von 19 Millionen Einheiten die Rede. Im Vorjahr hatte Nintendo noch ganze 21 Millionen Switch verkauft.
Neben der zuletzt gesunkenen Nachfrage vermiesten offenbar auch Lieferengpässe Nintendos Geschäft. Erst seit Oktober 2022 kann das Unternehmen die Switch wieder in ausreichenden Mengen produzieren, die der aktuellen Nachfrage entsprechen. Aktuell geht man nicht davon aus, dass es wieder zu Engpässen bei den von Nintendo verwendeten Bauteilen kommt. Für die Mitarbeiter gibt es unterdessen auch positive Nachrichten, denn das Unternehmen kündigte an, dass es statt Entlassungen ab April eine zehnprozentige Lohnerhöhung geben soll.
Zusammenfassung
Siehe auch:- Nintendo erwartet Gewinnrückgang von 22,5 Prozent für Fiskaljahr 2022 (2,62 Milliarden Euro)
- Sinkende Nachfrage nach Switch-Konsole und Inflation als Ursache
- Prognose 30 Milliarden Yen niedriger als im November
- 18 Millionen Switch-Konsolen verkauft (21 Millionen im Vorjahr)
- Lieferengpässe seit Oktober 2022 behoben
- 10 Prozent Lohnerhöhung für Mitarbeiter ab April
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