"Super Mario" gegen Bowser:
Nintendo verklagt Team Xecuter-Chef
Nintendo und Team Xecuter sind sich schon seit langem spinnefeind oder besser gesagt sind die Xecuter-"Dienste" dem japanischen Hersteller ein Dorn im Auge. Nintendo bekämpft mit aller Macht die diversen Hardware-Hacks und fährt nun gegen den Xecuter-Chef schwere Geschütze auf.
Gary Bowser ist laut Nintendo of America der Anführer der bekannten Hacker-Gruppierung und dieser ist gemeinsam mit zwei Gefährten bereits seit vergangenen Jahr in Haft. Bowser wurde u. a. zusammen mit Team Xecuter-Mitglied Max Louarn wegen insgesamt elf strafrechtlicher Punkte verhaftet und angeklagt. Diese Punkte sind von der US-Justiz vorgebracht worden, nun kommen auch noch zivilrechtliche Ansprüche seitens Nintendo dazu.
Denn wie Polygon berichtet, hat die US-Repräsentanz von Nintendo vor einem Gericht in Seattle gegen Bowser und Louarn eine Klage eingereicht. Darin werden den beiden illegaler Handel und gewerbliche Urheberrechtsverstöße vorgeworfen.
Die Klageschrift wirft Gary Bowser vor, solche Hacking-Geräte bereits seit zumindest 2013 zu erschaffen und zu verkaufen, bereits damals habe Team Xecuter Geräte zum Aushebeln der Kopierschutzmaßnahmen von Nintendo 3DS angeboten. Laut dem japanischen Hersteller gefährden die illegalen Angebote von Bowser "weiterhin mehr als 79 Millionen Nintendo Switch- und Nintendo Switch Lite-Konsolen durch Raubkopien".
Nintendo verlangt in erster Linie Schadensersatz und das könnte in Summe viel Geld sein: Denn pro verkauftem Hacking-Kit verlangt man 2500 Dollar, für jeden Copyright-Verstoß fordert das Unternehmen 150.000 Dollar.
Denn wie Polygon berichtet, hat die US-Repräsentanz von Nintendo vor einem Gericht in Seattle gegen Bowser und Louarn eine Klage eingereicht. Darin werden den beiden illegaler Handel und gewerbliche Urheberrechtsverstöße vorgeworfen.
Team Xecuter als Piratenring
Laut Nintendo betreibe Bowser einen internationalen Piratenring, der Geräte zum Hacken von Switch-Konsolen verkauft. Das wiederum ermöglicht das Umgehen von Sicherheitsmaßnahmen, damit illegal kopierte Software bzw. Spiele ausgeführt werden können. Bereits zuvor ist Nintendo gegen die Verkäufer von Tools wie SX Pro, SX Core und SX Lite gerichtlich vorgegangen.Die Klageschrift wirft Gary Bowser vor, solche Hacking-Geräte bereits seit zumindest 2013 zu erschaffen und zu verkaufen, bereits damals habe Team Xecuter Geräte zum Aushebeln der Kopierschutzmaßnahmen von Nintendo 3DS angeboten. Laut dem japanischen Hersteller gefährden die illegalen Angebote von Bowser "weiterhin mehr als 79 Millionen Nintendo Switch- und Nintendo Switch Lite-Konsolen durch Raubkopien".
Nintendo verlangt in erster Linie Schadensersatz und das könnte in Summe viel Geld sein: Denn pro verkauftem Hacking-Kit verlangt man 2500 Dollar, für jeden Copyright-Verstoß fordert das Unternehmen 150.000 Dollar.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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