Windows Server: Microsoft ändert die Volumenaktivierung grundlegend
Mit künftigen LTSC-Versionen von Windows Server ändert sich die Volumenaktivierung grundlegend. Server mit dem Key Management Service (KMS) müssen vor der Aktivierung von Clients nachweisen, dass sie auf geprüfter, unveränderter Hardware laufen.
Der KMS wurde bereits mit Windows Vista eingeführt und ermöglicht Großkunden die lokale Verwaltung von Volumenlizenzen, ohne einzelne Rechner mit Internetservern zu verbinden. Das vereinfachte die Verwaltung, galt jedoch als anfällig für Manipulationen.
Das neue Verfahren "KMS Hardware-Secured" bindet Aktivierungsdaten an die physische Hardware. Der Host nutzt das TPM zur Attestierung und weist so seine Identität im Netzwerk nach.
Zugleich sollen Lizenzschlüssel besser geschützt werden, da sie sich nicht mehr durch das Klonen virtueller Maschinen kopieren lassen. TPM-Technologie existiert seit mehr als 20 Jahren. Während sie bei Windows 11 bereits Voraussetzung ist, führt Microsoft sie nun auch im Serverbereich ein.
Zudem sollten Attestierungen getestet und mögliche Hardware-Upgrades frühzeitig geplant werden. Bei virtualisierten Servern sind angepasste Richtlinien für die Nutzung der Sicherheitsmodule erforderlich.
Verpflichtend wird die TPM-Attestierung mit der nächsten LTSC-Version, voraussichtlich Windows Server 2028. Bis dahin bleibt das bisherige Aktivierungsverfahren nutzbar.
Was meint ihr zu dem neuen "Hardware-Zwang" für Server? Teilt eure Gedanken und Erfahrungen zu dem Thema gerne unten in den Kommentaren!
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Hardware-Check für KMS-Hosts
Das hat Microsoft jetzt mitgeteilt. Der Nachweis erfolgt über ein Trusted Platform Module (TPM). Der Chip dient als Hardware-Vertrauensbasis und liefert einen kryptografischen Integritätsnachweis. Fehlt das Modul oder schlägt die Prüfung fehl, gibt der Host keine Lizenzen an Windows-Rechner im Netzwerk aus.Der KMS wurde bereits mit Windows Vista eingeführt und ermöglicht Großkunden die lokale Verwaltung von Volumenlizenzen, ohne einzelne Rechner mit Internetservern zu verbinden. Das vereinfachte die Verwaltung, galt jedoch als anfällig für Manipulationen.
Kampf gegen gefälschte Server
Wie Microsoft mitteilt, reagiert das Unternehmen auf gefälschte oder geklonte KMS-Server. Bisherige Verfahren basierten ausschließlich auf Software und waren entsprechend angreifbar.Das neue Verfahren "KMS Hardware-Secured" bindet Aktivierungsdaten an die physische Hardware. Der Host nutzt das TPM zur Attestierung und weist so seine Identität im Netzwerk nach.
Zugleich sollen Lizenzschlüssel besser geschützt werden, da sie sich nicht mehr durch das Klonen virtueller Maschinen kopieren lassen. TPM-Technologie existiert seit mehr als 20 Jahren. Während sie bei Windows 11 bereits Voraussetzung ist, führt Microsoft sie nun auch im Serverbereich ein.
Übergangsphase startet im August
Ab August 2026 weist Windows Server 2025 in Ereignisprotokollen und beim Lizenzstatus auf fehlende Voraussetzungen hin. Administratoren können die Kompatibilität per PowerShell prüfen. Der Befehl Get-TpmSupportedFeature zeigt, ob die notwendige Attestierung unterstützt wird. Empfohlen wird, bestehende KMS-Hosts zu erfassen und auf TPM-Fähigkeit zu prüfen.Zudem sollten Attestierungen getestet und mögliche Hardware-Upgrades frühzeitig geplant werden. Bei virtualisierten Servern sind angepasste Richtlinien für die Nutzung der Sicherheitsmodule erforderlich.
Verpflichtend wird die TPM-Attestierung mit der nächsten LTSC-Version, voraussichtlich Windows Server 2028. Bis dahin bleibt das bisherige Aktivierungsverfahren nutzbar.
Was meint ihr zu dem neuen "Hardware-Zwang" für Server? Teilt eure Gedanken und Erfahrungen zu dem Thema gerne unten in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Microsoft plant einen neuen Hardware-Check für KMS-Hosts via TPM-Modul
- Gefälschte oder geklonte KMS-Server sollen damit verhindert werden
- Aktivierungsdaten werden nun direkt an die physische Hardware gebunden
- Eine Übergangsphase für Windows Server 2025 beginnt im August 2026
- Die TPM-Attestierung wird voraussichtlich ab Windows Server 2028 Pflicht
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