Slack gegen Microsoft Teams:
EU wird wohl Office-Integration prüfen
Microsoft Teams hat sich zu einem der wichtigsten Produkte von Microsoft entwickelt. Dabei war die Kommunikationslösung der Redmonder aber nicht die Erste ihrer Art, Slack war unter anderem deutlich früher dran. Und nun sieht sich wohl auch die EU die Sache genauer an.
Microsoft ist Stammgast in Brüssel, kaum ein anderer Konzern bekommt so oft die Skepsis der Europäischen Union zu spüren wie die Redmonder. Demnächst ist es wohl wieder so weit, denn die EU-Kartellhüter werden sich aller Wahrscheinlichkeit nach ansehen, ob Microsoft seine Teams-Kommunikationssoftware rechtmäßig in das Office-Paket integriert hat oder nicht.
Die Forderung von Slack ist eindeutig: Man will bei der Europäischen Union erreichen, dass Microsoft Teams vom Rest des Office-Pakets abgetrennt wird. Die EU-Kommission hat das Thema schon länger auf dem Radar, bereits im Oktober des vergangenen Jahres hat man eine Reihe an Fragebögen verschickt, im vergangenen Monat folgten weitere Anfragen dieser Art. Das ist laut Insidern als Zeichen zu werten, wonach demnächst eine formale Untersuchung in die Wege geleitet wird.
"Die Kommission prüft (Microsofts) Interoperabilität und Bündelung, diesmal aber detaillierter. Sie ist auf der Suche nach Informationen, die es ihr ermöglichen, Abhilfemaßnahmen zu definieren", erläutert ein Insider gegenüber Reuters. Eine weitere Person bestätigt das: "Sie bereiten den Weg für eine Untersuchung vor."
Siehe auch:
Microsoft Teams: Wettbewerbsvorteil durch Office-Integration?
Konkret geht es hier um eine Beschwerde von Slack. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat sich der zu Salesforce gehörende Teams-Konkurrent im vergangenen Jahr bei der Europäischen Kommission über Microsoft beklagt. Man geht davon aus, dass der Redmonder Konzern seine eigene Anwendung auf unfaire Weise zu einem Teil von Office gemacht habe.Spielen während Meetings: Games for Work für Microsoft Teams
Die Forderung von Slack ist eindeutig: Man will bei der Europäischen Union erreichen, dass Microsoft Teams vom Rest des Office-Pakets abgetrennt wird. Die EU-Kommission hat das Thema schon länger auf dem Radar, bereits im Oktober des vergangenen Jahres hat man eine Reihe an Fragebögen verschickt, im vergangenen Monat folgten weitere Anfragen dieser Art. Das ist laut Insidern als Zeichen zu werten, wonach demnächst eine formale Untersuchung in die Wege geleitet wird.
"Die Kommission prüft (Microsofts) Interoperabilität und Bündelung, diesmal aber detaillierter. Sie ist auf der Suche nach Informationen, die es ihr ermöglichen, Abhilfemaßnahmen zu definieren", erläutert ein Insider gegenüber Reuters. Eine weitere Person bestätigt das: "Sie bereiten den Weg für eine Untersuchung vor."
Siehe auch:
- Ödes Meeting? Microsoft Teams bekommt Solitär und Minesweeper
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