Hässliche Kleidung trickst KI-Gesichtserkennung aus - ohne Maske
Gesichtserkennung ist ein heißes Thema, denn trotz enormer Datenschutzbedenken und auch Beispielen, wonach das keine so gute Idee ist, kann man diese Art der Überwachung kaum noch verhindern. Man kann sie aber clever austricksen - wenn man in Sachen Mode viel aushält.
In Berlin-Mitte dürfte die Kollektion oder besser gesagt Entwicklung des italienischen Modelabels Cap_able kaum einen Blick auf sich ziehen, in weniger Hipster-gestählten Teilen der Welt dürften die Kleidungsstücke aber vermutlich entsetzte bis angewiderte Blicke auf sich ziehen.
Im Prinzip werden Träger und Kleidung vom Kameraauge erfasst, dieses glaubt allerdings, dass es ein Tier sieht und nicht einen Menschen. Dabei ist die KI in gewisser Weise so sehr von diesem Muster abgelenkt, dass man nicht einmal eine Maske tragen muss, um vor Gesichtserkennung sicher zu sein - behauptet jedenfalls Cap_able und zeigt dazu auch Videos, die das beweisen sollen. Getestet wurden die Designs mit YOLO (You Only Look Once), einem System zur einheitlichen Objekterkennung in Echtzeit, dieses ist auch im Video zu sehen.
Laut dem Unternehmen aus Collegno in der Nähe von Turin enthalten die Kleidungsstücke spezielle Details, die KI-Systeme dazu veranlassen, den gesamten Körper als Zebra, Hund oder Giraffe und nicht als menschliche Gestalt zu erfassen. Daraufhin macht sich die KI erst gar nicht die Mühe, das Gesicht zu analysieren.
Derartiger Schutz vor unerwünschten KIs ist allerdings nicht billig, denn im Shop kostet ein T-Shirt 285 Euro, ein Hoodie ist zum Preis von 420 Euro zu haben. Und nein, damit ist kein Schmerzensgeld gemeint, das man für das Tragen bekommt.
Siehe auch:
Hässlich, aber mit Sinn
Doch diese Hässlichkeit der "Manifesto Collection" hat einen (Hinter-)Grund: Denn die Kleidungsstücke wurden mit dem Ziel entworfen, KI-Systeme auszutricksen (via New Atlas). Das erreicht man laut Cap_able-Co-Gründerin und Chefin Rachele Didero mit einer Reihe an Mustern, die für Menschen nicht nur in modischer Hinsicht merkwürdig aussehen, sondern auch künstliche Intelligenzen und Maschinenlern-Systeme verwirren.Im Prinzip werden Träger und Kleidung vom Kameraauge erfasst, dieses glaubt allerdings, dass es ein Tier sieht und nicht einen Menschen. Dabei ist die KI in gewisser Weise so sehr von diesem Muster abgelenkt, dass man nicht einmal eine Maske tragen muss, um vor Gesichtserkennung sicher zu sein - behauptet jedenfalls Cap_able und zeigt dazu auch Videos, die das beweisen sollen. Getestet wurden die Designs mit YOLO (You Only Look Once), einem System zur einheitlichen Objekterkennung in Echtzeit, dieses ist auch im Video zu sehen.
Laut dem Unternehmen aus Collegno in der Nähe von Turin enthalten die Kleidungsstücke spezielle Details, die KI-Systeme dazu veranlassen, den gesamten Körper als Zebra, Hund oder Giraffe und nicht als menschliche Gestalt zu erfassen. Daraufhin macht sich die KI erst gar nicht die Mühe, das Gesicht zu analysieren.
So trickst Kleidung von Cap_able Design Gesichtserkennungs-KIs aus
Derartiger Schutz vor unerwünschten KIs ist allerdings nicht billig, denn im Shop kostet ein T-Shirt 285 Euro, ein Hoodie ist zum Preis von 420 Euro zu haben. Und nein, damit ist kein Schmerzensgeld gemeint, das man für das Tragen bekommt.
Siehe auch:
- Gesichtserkennung identifiziert Falschen, Unschuldiger verhaftet
- Deepfakes: Gesichtserkennungs-Systeme der Banken ausgetrickst
- Ukraine-Krieg: Weltweit geächtete Gesichtserkennungs-KI soll Gutes tun
- Deepfakes: Putin und Kim Jong-Un mahnen Amerikaner zu Demokratie
- Mit diesem Tool von Microsoft kann man Deepfake-Videos entlarven
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