Mit diesem Tool von Microsoft kann man Deepfake-Videos entlarven
Die ultra-realistische Fälschung von Videos - Deepfakes genannt - sind in vielerlei Hinsicht brandgefährlich, können so doch im Prinzip jedem Worte in den Mund gelegt werden. Mit Video Authenticator stellt Microsoft jetzt ein Tool bereit, was die Manipulationen aufdecken kann.

Microsofts Video Authenticator in Aktion
Unter der Überschrift "Der nächste Schritt im Kampf gegen Falschinformationen" beschreibt der Konzern in einem aktuellen Blogpost den Anlass für die Bemühungen: Demnach sehen sich immer mehr Länder in den letzten Jahren weitreichenden Kampagnen ausgesetzt, die darauf abzielen, "namhafte Personen zu diffamieren, die Öffentlichkeit zu manipulieren oder Debatten zu polarisieren". Dabei sieht der Konzern vor allem in Deepfakes ein immer größer werdendes Problem, dem man sich mit Technologie entgegenstemmen will.
Video Authenticator soll in einer Partnerschaft mit der Stiftung Reality Defender 2020 (RD2020) für "Nachrichtenagenturen und politische Kampagnen" bereitgestellt werden. Darüber hinaus soll die Technolgoie in einem Zusammenschluss aus Medienunternehmen - unter anderem BBC, CBC/Radio-Canada und New York Times - getestet und weiterentwickelt werden. "In den kommenden Monaten hoffen wir, die Arbeit in diesem Bereich auf noch mehr Technologieunternehmen, Nachrichtenverlage und Social-Media-Unternehmen auszuweiten."
News zum Thema:
Folgenschwere Deepfakes sollen mit dem neuen Microsoft Tool enttarnt werden
Der Präsident der Vereinigten Staaten verkündet in einem Video einen Atomangriff auf China: Diese und ähnliche Schreckensszenarien werden immer wieder an die Wand gemalt, wenn es um die folgenschweren Möglichkeiten geht, die Deepfakes mit sich bringen. Während die KI-gestützte Technologie zur Manipulation von Videos aktuell meist für komödiantische Zwecke zum Einsatz kommt, sind die denkbaren Anwendungsfelder für viele Beobachter Grund genug, um nach zuverlässigen Erkennungsmethoden zu suchen. Genau ein solches Werkzeug stellt jetzt Microsoft mit Video Authenticator bereit.
Microsofts Video Authenticator in Aktion
Unter der Überschrift "Der nächste Schritt im Kampf gegen Falschinformationen" beschreibt der Konzern in einem aktuellen Blogpost den Anlass für die Bemühungen: Demnach sehen sich immer mehr Länder in den letzten Jahren weitreichenden Kampagnen ausgesetzt, die darauf abzielen, "namhafte Personen zu diffamieren, die Öffentlichkeit zu manipulieren oder Debatten zu polarisieren". Dabei sieht der Konzern vor allem in Deepfakes ein immer größer werdendes Problem, dem man sich mit Technologie entgegenstemmen will.
Deepfakes machen erkennbare Fehler
Video Authenticator kann dabei Standbilder oder Videos analysieren, um dann eine prozentuale Wahrscheinlichkeit und damit einen "Vertrauenswert" zu ermitteln, ob das Medium künstlich manipuliert wurde. Bei Videos kann das Werkzeug diesen Prozentsatz in Echtzeit für jedes Einzelbild während der Wiedergabe anzeigen. "Es funktioniert, indem es die Überblendungsgrenze des Deepfake und subtile Überblendungen oder Graustufenelemente erkennt, die für das menschliche Auge möglicherweise nicht wahrnehmbar sind", so die Macher von Microsoft Research zur Funktionsweise.Video Authenticator soll in einer Partnerschaft mit der Stiftung Reality Defender 2020 (RD2020) für "Nachrichtenagenturen und politische Kampagnen" bereitgestellt werden. Darüber hinaus soll die Technolgoie in einem Zusammenschluss aus Medienunternehmen - unter anderem BBC, CBC/Radio-Canada und New York Times - getestet und weiterentwickelt werden. "In den kommenden Monaten hoffen wir, die Arbeit in diesem Bereich auf noch mehr Technologieunternehmen, Nachrichtenverlage und Social-Media-Unternehmen auszuweiten."
News zum Thema:
Thema:
Microsoft-Research-Videos
- Microsoft Research zeigt innovatives Display mit "Kipp-Darstellung"
- Microsoft investiert massiv in KI-Forschung zu Medizin & Gesundheit
- Project Zanzibar: Microsoft-Entwickler schaffen neues Eingabe-Gerät
- Spannend: Microsoft-App beschreibt Blinden, was um sie passiert
- Microsoft zeigt, wie man Touch- und Pen-Eingabe kombinieren kann
- Es ist Zeit: Microsoft beginnt mit Bau eines Quantencomputers
- Lange vor Apple: Microsoft zeigt schon 2010 ein Touch-Bar-Keyboard
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- EU-Kommission lässt Initiative zum Schutz älterer Videospiele abblitzen
- Wallpaper Engine: Hintergründe gefährden Steam-Gamer durch Malware
- iPhone Air 2: Apple behebt die zwei größten Mankos des Vorgängers
- 24 Mrd. Datensätze offen im Netz: Riesiges Passwort-Archiv entdeckt
- Top-Tarif im O2-Netz: Jetzt 25 GB 5G dauerhaft für nur 4,99 Euro
- Microsoft Edge erlaubt bald den Login mit einem Google-Konto
- Tim Cook warnt: Preise für Apple-Produkte werden bald deutlich steigen
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen