Gesichtserkennung identifiziert Falschen, Unschuldiger verhaftet

Kameras und Software, die für Gesichtserkennung zum Einsatz kommen, werden immer wieder getestet und viele Polizeibehörden träumen davon, sie regulär einsetzen zu können. Datenschützer und Bürger sind hingegen entsetzt. Warum, kann man auch an einem aktuellen Fall sehen. Gesichtserkennungssoftware, die zur Jagd nach Verbrechern und Terroristen zum Einsatz kommt, klingt zunächst nach einer guten Idee, zumindest dann, wenn man auf der "Law and Order"-Seite der Gesellschaft steht. Entsprechend viele Tests gab es auch schon seitens der Exekutive, nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland. Doch mittlerweile kommen immer mehr Menschen darauf: Das ist vielleicht doch keine so gute Idee.

Das zeigt nun ein Fall aus dem US-Bundesstaat Louisiana: Wie Techspot berichtet, hat ein Gesichtserkennungssystem Ende des Vorjahres einen angeblichen Dieb identifiziert. In Jefferson Parish, Louisiana, wurde der 28-jährige Randal Reid daraufhin als Handtaschen-Räuber in mehreren Fällen festgenommen und verbrachte eine Woche in Haft.


Das Problem: Reid wurde fälschlicherweise festgenommen, da sich die Software geirrt hat. Die Festnahme ereignete sich Ende November zu Thanksgiving, Reid wurde in Georgia verhaftet. Er beteuerte zwar, dass er nie in Louisiana war und auch kein Straftäter ist, er landete aber dennoch im Gefängnis. Anfang Dezember wurde er aber wieder freigelassen, sein Anwalt Tommy Calogero teilte mit, dass die zuständigen Beamten "stillschweigend" einen Fehler zugegeben hätten.

Hingucken hätte genügt, um Fehler zu erkennen

Calogero meinte zwar, dass sein Klient tatsächlich eine Ähnlichkeit zum gesuchten Täter habe, die Polizei aber auch leicht erkennen konnte, dass es auch signifikante Unterschiede gebe - darunter ein Muttermal im Gesicht sowie ein Gewichtsunterschied von etwa 20 Kilogramm.

Die Polizei wollte sich zu dem Fall nicht näher äußern und gab auch keine Auskunft darüber, welchen Gesichtserkennungsalgorithmus sie verwendet hat und wie es zu dieser falschen Identifizierung kam.

Siehe auch:

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