Jetzt also doch? Apples Chipfertiger TSMC erwägt Werk in Dresden
Der weltweit größte Chip-Vertragsfertiger TSMC verhandelt laut Medienberichten mit seinen Zulieferern, um den Aufbau von Kapazitäten auf ihrer Seite für den Bau eines neuen Chipwerks in Deutschland. Konkret geht es um einen Standort in Dresden.
Wie die Financial Times berichtet, will die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) Anfang 2023 ein Team von hochrangigen Managern nach Deutschland schicken, um hier über mögliche Subventionen für den Bau eines neuen Chipwerks in Dresden zu sprechen. Auf der Reise sollen auch Gespräche über die Kapazitäten der örtlichen Lieferkette geführt werden, behaupten jedenfalls Quellen aus dem Umfeld der beteiligten Unternehmen.
Der Bau des neuen TSMC-Werks in der Nähe von Dresden könnte bereits Anfang 2024 beginnen. Angeblich hatte TSMC schon 2021 Pläne für den Bau eines ersten Werks in Europa, gab diese jedoch nach dem Beginn des Kriegs in der Ukraine auf. Die wachsende Nachfrage rund um fortschrittliche Chips aus der Autoindustrie soll das Unternehmen aber mittlerweile wieder dazu bewegt haben, erneut entsprechende Pläne auszuloten.
Aktuell geht es bei den Gesprächen mit der Lieferkette vor allem darum, zu prüfen, ob die Zulieferer ebenfalls bereit sind, Investitionen für das neue TSMC-Werk zu tätigen. Das neue Werk in Dresden würde allerdings nicht unbedingt die modernsten Chips bauen. Stattdessen will sich TSMC wahrscheinlich auf Chips mit 22 oder 28 Nanometern Strukturbreite konzentrieren, die eher in Fahrzeugen zum Einsatz kommen würden.
Mittelfristig bleibt abzuwarten, ob TSMC sich in der aktuellen Lage tatsächlich für den Bau eines neuen Werks in Dresden entscheidet. Zwar hat der taiwanische Konzern bereits häufiger erklärt, dass man sich an langfristigen Perspektiven orientiert, doch dürften die stark gestiegenen Kosten wie im Fall von Intels Großprojekt in Magdeburg auch für TSMCs Pläne für das potenzielle Dresdner Werk eine große Rolle spielen.
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Konkrete Entscheidungen sollen schon bald folgen
Angeblich will TSMC bereits kurze Zeit nach den neuen Gesprächen mit Politikern und Zulieferern aus Deutschland endgültig entscheiden, ob man Milliarden Dollar in das neue Chipwerk investieren wird. Es wäre das erste TSMC-Werk auf dem europäischen Kontinent, nachdem der taiwanische Chipfertiger bisher nur Standorte in Südostasien und den USA betreibt.Der Bau des neuen TSMC-Werks in der Nähe von Dresden könnte bereits Anfang 2024 beginnen. Angeblich hatte TSMC schon 2021 Pläne für den Bau eines ersten Werks in Europa, gab diese jedoch nach dem Beginn des Kriegs in der Ukraine auf. Die wachsende Nachfrage rund um fortschrittliche Chips aus der Autoindustrie soll das Unternehmen aber mittlerweile wieder dazu bewegt haben, erneut entsprechende Pläne auszuloten.
Aktuell geht es bei den Gesprächen mit der Lieferkette vor allem darum, zu prüfen, ob die Zulieferer ebenfalls bereit sind, Investitionen für das neue TSMC-Werk zu tätigen. Das neue Werk in Dresden würde allerdings nicht unbedingt die modernsten Chips bauen. Stattdessen will sich TSMC wahrscheinlich auf Chips mit 22 oder 28 Nanometern Strukturbreite konzentrieren, die eher in Fahrzeugen zum Einsatz kommen würden.
Mittelfristig bleibt abzuwarten, ob TSMC sich in der aktuellen Lage tatsächlich für den Bau eines neuen Werks in Dresden entscheidet. Zwar hat der taiwanische Konzern bereits häufiger erklärt, dass man sich an langfristigen Perspektiven orientiert, doch dürften die stark gestiegenen Kosten wie im Fall von Intels Großprojekt in Magdeburg auch für TSMCs Pläne für das potenzielle Dresdner Werk eine große Rolle spielen.
Siehe auch:
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