"Fundamentaler Designfehler":
Studie zu Nintendo Switch Joy-Con-Drift
Die Joy-Cons der Switch-Konsole können unter Drift leiden, nervigen Eingabeabweichungen. Doch wer ist schuld? Allzu rabiate Nutzer oder der Konzern und seine Ingenieure? Jetzt zeigen Verbraucherschützer nach einer Untersuchung wieder auf Nintendo.
Wie die Verbraucherschützer beschreiben, kommt es auf der Kunststoffplatine der Joy-Cons an den Kontaktpunkten der Joystick-Slider nach nur wenigen Monaten Nutzung zu deutlichen Abnutzungserscheinungen. Genau hier liegt laut der Untersuchung auch die Ursache für das eventuelle Abdriften der Joystick-Eingaben. Verschärft wird das Problem durch die Tatsache, dass Staub und andere Verunreinigungen recht leicht in die Controller eindringen, Nintendo hat das Innenleben der Konsole nicht entsprechend abgedichtet.
Which? stellt sich mit der aktuellen und weiteren Untersuchungen klar gegen diese Aussage des Konzerns. In einer Befragung von Switch-Besitzern in UK gaben sechs von 10 Switch-Besitzern (57 Prozent) an, dass sie innerhalb des ersten Jahres, in dem sie die Konsole besaßen, erste Probleme mit driftenden Controllern hatten. Die Antwort des Konzerns: Der Nintendo-Kundenservice sei immer gerne bereit, "alle Probleme im Zusammenhang mit den Joy-Con-Controllern offen und kulant zu lösen". Siehe auch:
Das Problem mit den Joy-Cons der Switch ist so alt wie die Konsole selbst
Die Rückendeckung für verärgerte Joy-Con-Besitzer kommt von der britischen Verbrauchergruppe Which?. Die hat eine Studie zu dem Problem angestellt und will Beweise dafür vorlegen können, dass der berüchtigte Joy-Con-Drift der Nintendo Switch wahrscheinlich durch einen mechanischen Fehler verursacht wird. Viel wichtiger für den Streit mit Nintendo ist aber wohl die Schlussfolgerung: Der Konzern habe bei dem Eingabegerät "grundlegende Konstruktionsfehler" begangen.Wie die Verbraucherschützer beschreiben, kommt es auf der Kunststoffplatine der Joy-Cons an den Kontaktpunkten der Joystick-Slider nach nur wenigen Monaten Nutzung zu deutlichen Abnutzungserscheinungen. Genau hier liegt laut der Untersuchung auch die Ursache für das eventuelle Abdriften der Joystick-Eingaben. Verschärft wird das Problem durch die Tatsache, dass Staub und andere Verunreinigungen recht leicht in die Controller eindringen, Nintendo hat das Innenleben der Konsole nicht entsprechend abgedichtet.
Nintendo liefert Standard-Statement
Wie Eurogamer berichtet, liefert Nintendo zu der Studie ein Statement, das man so unverändert schon in der Vergangenheit zum Thema Joy-Con-Drift veröffentlicht hatte: "Der Prozentsatz der Joy-Con-Controller, bei denen in der Vergangenheit Probleme mit dem Analogstick gemeldet wurden, ist gering, und wir haben den Joy-Con-Analogstick seit seiner Einführung im Jahr 2017 kontinuierlich verbessert."Which? stellt sich mit der aktuellen und weiteren Untersuchungen klar gegen diese Aussage des Konzerns. In einer Befragung von Switch-Besitzern in UK gaben sechs von 10 Switch-Besitzern (57 Prozent) an, dass sie innerhalb des ersten Jahres, in dem sie die Konsole besaßen, erste Probleme mit driftenden Controllern hatten. Die Antwort des Konzerns: Der Nintendo-Kundenservice sei immer gerne bereit, "alle Probleme im Zusammenhang mit den Joy-Con-Controllern offen und kulant zu lösen". Siehe auch:
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