Epic nennt sie "haltlos":
Klage wegen Fortnite-Sucht von Kindern startet
Die Klage befand sich lange in der Überprüfung, jetzt folgt der nächste Schritt. Auf Epic Games und eine Tochtergesellschaft in Kanada kommt eine Sammelklage zu. Der Vorwurf: Der Entwickler habe sein Spiel so entwickelt, dass es "hochgradig süchtig machend" für Kinder ist.
Nach drei langen Jahren der Überprüfung durch die Richter können die Kläger jetzt erst einmal einen großen Erfolg feiern. Wie der Sender Montreal CTV laut Techradar berichtet, wurde die Genehmigung zur Weiterführung der Klage jüngst erteilt. Damit ist auf jeden Fall geklärt: Die Richter sehen die Bemühungen gegen den Konzern weder als leichtfertig noch offensichtlich "unbegründet" an, sondern geben den Vorwürfen genug Gewicht, um eine Verhandlung zu rechtfertigen.
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Hat Epic Games so entwickelt, dass es vor allem Kinder süchtig macht?
Seit 2019 überprüft ein kanadisches Gericht, ob es eine Sammelklage der Anwaltskanzlei Calex Légal zulässt. Deren brisanter Inhalt: Zwei Elternpaare werfen dem Entwickler Epic Games vor, "wissentlich" Fortnite so entwickelt zu haben, dass das Spiel vor allem auf Kinder und junge Menschen eine "hochgradig süchtig machende" Wirkung hat. Wie die Anwälte gegenüber dem Gericht ausführen, habe das Unternehmen unter anderem "Psychologen engagiert", um das Spiel "so süchtig machend wie möglich" zu gestalten.Nach drei langen Jahren der Überprüfung durch die Richter können die Kläger jetzt erst einmal einen großen Erfolg feiern. Wie der Sender Montreal CTV laut Techradar berichtet, wurde die Genehmigung zur Weiterführung der Klage jüngst erteilt. Damit ist auf jeden Fall geklärt: Die Richter sehen die Bemühungen gegen den Konzern weder als leichtfertig noch offensichtlich "unbegründet" an, sondern geben den Vorwürfen genug Gewicht, um eine Verhandlung zu rechtfertigen.
Epic Games gibt sich selbstbewusst
Gegenüber ABC News hat dann auch schnell die Sprecherin von Epic Games, Natalie Munoz, Stellung bezogen. Fortnite biete eine "branchenführende elterliche Kontrolle", die eine umfassende Steuerung der Aktivitäten der Kinder erlaube. Daneben verwies sie auf die Möglichkeit, jederzeit einen Spielzeitbericht abzurufen und die Käufe im Shop zu beschränken. Epic Games werde die Vorwürfe jetzt "vor Gericht bekämpfen". "Wir glauben, dass die Beweise zeigen werden, dass die Klage haltlos ist", so Munoz.Siehe auch:
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