Manifest v3: Google verschiebt neuen Erweiterungs-Standard im Chrome
Google kann seine Vorstellungen zur Einführung eines neuen Standards für Browser-Erweiterungen nicht so einfach wie geplant durchsetzen. Das Vorhaben, das derzeit gültige Manifest v2 im kommenden Jahr komplett auslaufen zu lassen, ist verschoben.
Eigentlich sollte Anfang 2023 in den Chrome Beta-, Dev- und Canary-Builds damit begonnen werden, die Version 3 des Manifest-Standards einzuführen. Erweiterungen hätten sich dann an den neuen Regeln orientieren müssen, um beispielsweise weiterhin das "Featured"-Badge im Chrome Web Store zu erhalten. Dieses gilt als wichtiges Qualitätsmerkmal, an dem Nutzer erkennen können, ob ein Add-on auch tatsächlich für den Betrieb mit dem jeweiligen Browser vorgesehen ist.
Nun hat Google allerdings angekündigt, dass die Zeitpläne für die Abschaffung von Manifest v2 überprüft und die für Anfang 2023 geplanten Tests mit der neuen Version verschoben werden. Das liegt allerdings nicht an den Widerständen, die aus der Entwickler-Community gegen die neuen Regeln zu vernehmen waren. Hier gibt es so manchen Widerspruch, weil einige Punkte wohl nur verschärft werden, um dem Marktführer wichtige Geschäfte nicht zu vermiesen.
Dies würde letztlich dazu führen, dass die Umsetzung der ersten Tests in den Entwicklungs-Versionen des Browsers später erfolgt. Die Entwickler von Erweiterungen hätten in der Folge deutlich weniger Zeit für ihre eigenen Arbeiten, bevor Manifest v3 dann in der finalen Chrome-Linie ankommt. Google hatte aber zugesichert, hier ausreichend Zeit einzuräumen, sodass klar ist, dass sich die aktuellen Termine nicht halten lassen. Google will nun bis März 2023 einen "aktualisierten Auslaufplan und Zeitplan" vorlegen.
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Nun hat Google allerdings angekündigt, dass die Zeitpläne für die Abschaffung von Manifest v2 überprüft und die für Anfang 2023 geplanten Tests mit der neuen Version verschoben werden. Das liegt allerdings nicht an den Widerständen, die aus der Entwickler-Community gegen die neuen Regeln zu vernehmen waren. Hier gibt es so manchen Widerspruch, weil einige Punkte wohl nur verschärft werden, um dem Marktführer wichtige Geschäfte nicht zu vermiesen.
Entwicklung hinkt hinterher
Wie sich zeigt, hat Google es selbst nicht geschafft, die Entwicklung auf einen Stand zu bringen, der eine Einführung der neuen Version problemlos möglich machen würde. So würden bei einer Umsetzung auf dem jetzigen Stand Inkompatibilitäten zum Document Object Model (DOM) entstehen. Und auch mit der Offscreen Documents API gibt es aktuell noch Probleme, die behoben werden müssen.Dies würde letztlich dazu führen, dass die Umsetzung der ersten Tests in den Entwicklungs-Versionen des Browsers später erfolgt. Die Entwickler von Erweiterungen hätten in der Folge deutlich weniger Zeit für ihre eigenen Arbeiten, bevor Manifest v3 dann in der finalen Chrome-Linie ankommt. Google hatte aber zugesichert, hier ausreichend Zeit einzuräumen, sodass klar ist, dass sich die aktuellen Termine nicht halten lassen. Google will nun bis März 2023 einen "aktualisierten Auslaufplan und Zeitplan" vorlegen.
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