Chrome: Kein integriertes Cleanup-Tool mehr für Windows-Systeme
Wer Chrome auf einem Windows-Rechner nutzt, hat ab Version 111 nicht mehr die Option, auf das integrierte Cleanup-Tool zurückzugreifen. Die Software wurde ursprünglich 2015 eingeführt und sollte Nutzern dabei helfen, unerwünschte Programme vom PC zu entfernen.
Im offiziellen Google-Blog begründen die Entwickler, weshalb das Chrome Cleanup-Tool zukünftig nicht mehr unterstützt wird. Der Suchmaschinenkonzern betont, dass sich die Bedrohungslage seit der Einführung verändert hat. So gibt es heute Google Safe Browsing und Antiviren-Programme, die unerwünschte Software effektiver entdecken und an der Ausführung hindern. Damit sei die Anwendung schlichtweg überflüssig.
Infografik Internet-Browser: Deutschland surft auf der Chrome-Welle
Bis heute wurden mit dem Chrome Cleanup-Tool etwa 80 Millionen Systeme von unerwünschten Programmen befreit. Die wenigsten Beschwerden im Kontext des Browsers entfallen heutzutage auf schädliche Apps. Nur drei Prozent der eingereichten Meldungen standen im Zusammenhang mit unerwünschter Software. Ab der Chrome-Version 111 können die Nutzer des Webbrowsers das Feature nicht mehr verwenden. Der aktuellste Build des Chrome-Browsers wurde vor wenigen Tagen veröffentlicht.
Download Google Chrome - Schneller und sicherer Browser
Siehe auch:
Bis heute wurden mit dem Chrome Cleanup-Tool etwa 80 Millionen Systeme von unerwünschten Programmen befreit. Die wenigsten Beschwerden im Kontext des Browsers entfallen heutzutage auf schädliche Apps. Nur drei Prozent der eingereichten Meldungen standen im Zusammenhang mit unerwünschter Software. Ab der Chrome-Version 111 können die Nutzer des Webbrowsers das Feature nicht mehr verwenden. Der aktuellste Build des Chrome-Browsers wurde vor wenigen Tagen veröffentlicht.
Unerwünschte Software immer seltener
Das nun eingestellte Tool dürfte allerdings nur von einer kleinen Anzahl an Nutzern vermisst werden. Die Menge unerwünschter Programme hat in den letzten Jahren stetig abgenommen. Unerwünschte Software soll nur bei 0,06 Prozent der durchgeführten Scans gefunden werden. Zudem bietet Microsoft inzwischen eigene Tools, um Windows-Systeme vor Malware zu schützen. Chrome-Nutzer können beispielsweise auf die Defender Application Guard-Erweiterung zurückgreifen.Download Google Chrome - Schneller und sicherer Browser
Zusammenfassung
- Chrome Cleanup-Tool ab Version 111 nicht mehr verfügbar
- Eingeführt 2015, um Nutzern bei Entfernung von Programmen zu helfen
- Bedrohungslage hat sich seit Einführung verändert
- Nur 3% standen im Zusammenhang mit unerwünschter Software
- Unerwünschte Software bei 0,06% der Scans gefunden
- Chrome kann Defender Application Guard-Erweiterung nutzen
Siehe auch:
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