Chaostage: Twitter versucht eben entlassene Mitarbeiter zurückzuholen
Dass die Übernahme Twitters durch den Unternehmer Elon Musk ziemlich chaotisch abläuft, wird jetzt auch daran deutlich, dass man kurzfristig versucht, entlassene Mitarbeiter schnell wieder zurückzuholen.
Nur wenige Tage nach der Übernahme der Plattform, in deren Zuge bereits eine ganze Reihe wichtiger Manager entlassen wurden, bekamen auch zahlreiche Beschäftigte ihre Kündigung. Immerhin rund die Hälfte der Belegschaft wurde kurzerhand vor die Tür gesetzt. Kurz darauf fiel der neuen Konzernführung dann aber wohl auf, dass man mit der nun enorm ausgedünnten Belegschaft das Alltagsgeschäft kaum wird fortführen können.
Am Wochenende wurden daraufhin diverse entlassene Twitter-Mitarbeiter kontaktiert und gefragt, ob sie nicht doch wieder zurückkommen wollen. Das geht unter anderem aus einem Bericht der US-Nachrichtenagentur Bloomberg hervor. Aber auch auf verschiedenen anderen Plattformen kursieren entsprechende Berichte - unter anderem natürlich auf Twitter selbst.
Denn mit der Übernahme kamen zwei widersprüchliche Richtungen auf einmal in die Firmenzentrale: Elon Musk wollte einerseits eine deutliche Ausdünnung der Belegschaft umsetzen, als auch kurzfristig mit neuen Features aufwarten. Wer letztere dann aber in der gewünschten Geschwindigkeit umsetzen soll, blieb unklar. Daher kam es dann zu Kontaktaufnahmen gegenüber entlassenen Personen, die sich nun noch im Laufe des Wochenendes entscheiden sollten, ob sie montags wieder an ihrem Arbeitsplatz auftauchen wollen.
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Am Wochenende wurden daraufhin diverse entlassene Twitter-Mitarbeiter kontaktiert und gefragt, ob sie nicht doch wieder zurückkommen wollen. Das geht unter anderem aus einem Bericht der US-Nachrichtenagentur Bloomberg hervor. Aber auch auf verschiedenen anderen Plattformen kursieren entsprechende Berichte - unter anderem natürlich auf Twitter selbst.
Mehr Funktionen mit weniger Leuten
Aus den verschiedenen Meldungen zeichnet sich ein Bild, wonach viele Angestellte in einem Schnellschuss gefeuert wurden, ohne dass geprüft wurde, inwieweit ihre Arbeit eigentlich wichtig für die Entwicklung der Plattform ist. So versucht man nun etwa, Leute dazu zu bewegen, doch wieder zur Arbeit zu kommen, die wichtige Aufgaben bei der Entwicklung der iOS- und Android-Apps innehatten.Denn mit der Übernahme kamen zwei widersprüchliche Richtungen auf einmal in die Firmenzentrale: Elon Musk wollte einerseits eine deutliche Ausdünnung der Belegschaft umsetzen, als auch kurzfristig mit neuen Features aufwarten. Wer letztere dann aber in der gewünschten Geschwindigkeit umsetzen soll, blieb unklar. Daher kam es dann zu Kontaktaufnahmen gegenüber entlassenen Personen, die sich nun noch im Laufe des Wochenendes entscheiden sollten, ob sie montags wieder an ihrem Arbeitsplatz auftauchen wollen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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