Vorsicht: Spammer machen sich Twitter-Streit um blauen Haken zunutze
Elon Musk hat mit der Übernahme von Twitter für eine Menge Aufruhr gesorgt. Heiß diskutiert wird unter anderem der Vorstoß, dass man für den "blauen Haken" acht Dollar im Monat zahlen soll. Spammer machen sich diese Diskussion jetzt zunutze.
Zumindest für all jene Internetnutzer, die selbst aktiv bei Twitter sind, heißt es jetzt genau aufpassen, wenn sie eine angebliche E-Mail von dem Microblogging-Dienst erhalten.
Sicherheitsexperten warnen vor einer neuen perfiden Phishing-Masche. Cyberkriminelle nutzen die von Musk vorgeschlagenen Änderungen bereits aus, indem sie Phishing-E-Mails mit falschen Informationen an verifizierte Benutzer senden. Infografik: Twitter hat 424.000 blaue Haken
Wenn der Empfänger auf den Link "Informationen bereitstellen" klickt, wird er aufgefordert, seinen Twitter-Benutzernamen, sein Passwort und seine Telefonnummer einzugeben. Ab diesem Punkt werden alle bereitgestellten Informationen an Cyberkriminelle gesendet. Was sie dann damit anstellen können, ist vielfältig. Dadurch, dass der neue Preis nun so ein Aufreger-Thema ist, wird befürchtet, dass vermehrt Nutzer auf die Phishing-Kampagne hereinfallen könnten. Zudem heißt es, dass die sichtbare Absenderadresse eine Twitter-Domäne anzeigt und so zunächst Echtheit vorgaukelt.
Google hat nach den Meldungen über möglichen Betrug die Zielseite der Phishing-Kampagne vom Netz genommen. Da diese Betrügereien jedoch schnell aufgetaucht sind, nachdem Musk Twitter übernommen hat, ist es wahrscheinlich, dass in Zukunft weitere Phishing-Kampagnen im Zusammenhang mit Twitter auftauchen werden.
Siehe auch:
Sicherheitsexperten warnen vor einer neuen perfiden Phishing-Masche. Cyberkriminelle nutzen die von Musk vorgeschlagenen Änderungen bereits aus, indem sie Phishing-E-Mails mit falschen Informationen an verifizierte Benutzer senden. Infografik: Twitter hat 424.000 blaue Haken
Falsche Informationen, die zum Klicken verleiten sollen
In der Nachricht, die vorgibt, von Twitter zu stammen, heißt es, dass die blauen Haken (Verifizierungszeichen) ab dem 2. November 2022 19,99 Dollar pro Monat kosten sollen. Wenn der Empfänger die monatliche Gebühr nicht zahlen möchte, soll er bestätigen, dass er eine "bekannte" Person ist. Zudem heißt es in der E-Mail, dass derzeitige Inhaber des Abzeichens jetzt bis zu 90 Tage Zeit hätten, die neue Gebühr zu entrichten, bevor sie ihr Verifizierungszeichen verlieren.Wenn der Empfänger auf den Link "Informationen bereitstellen" klickt, wird er aufgefordert, seinen Twitter-Benutzernamen, sein Passwort und seine Telefonnummer einzugeben. Ab diesem Punkt werden alle bereitgestellten Informationen an Cyberkriminelle gesendet. Was sie dann damit anstellen können, ist vielfältig. Dadurch, dass der neue Preis nun so ein Aufreger-Thema ist, wird befürchtet, dass vermehrt Nutzer auf die Phishing-Kampagne hereinfallen könnten. Zudem heißt es, dass die sichtbare Absenderadresse eine Twitter-Domäne anzeigt und so zunächst Echtheit vorgaukelt.
Google hat nach den Meldungen über möglichen Betrug die Zielseite der Phishing-Kampagne vom Netz genommen. Da diese Betrügereien jedoch schnell aufgetaucht sind, nachdem Musk Twitter übernommen hat, ist es wahrscheinlich, dass in Zukunft weitere Phishing-Kampagnen im Zusammenhang mit Twitter auftauchen werden.
Siehe auch:
- Binance-Chef: 90 Prozent der Musk-Ideen für Twitter werden scheitern
- Musk: Twitter-Verifizierung wird acht Dollar kosten, Edit kommt für alle
- Musks Twitter-Deal steht finanziell auf extrem wackeligen Beinen
- Elon Musk holzt sich weiter durch Twitter: Aufsichtsrat ist aufgelöst
- Twitter: Musk will Verifizierungshaken für 20 Dollar monatlich verkaufen
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