Twitter unter Elon Musk: Jetzt springen die großen Werbekunden ab
Elon Musk sorgt mit seiner bestenfalls als unorthodox zu bezeichnenden Art des Umgangs mit der Übernahme des Micro-Blogging-Diensts Twitter nicht nur für reichlich Unmut unter den Nutzern. Zahlreiche große Werbekunden stoppen jetzt ihr Engagement ganz oder zumindest vorläufig.
Laut einem Bericht des Wall Street Journal haben zahlreiche Unternehmen, die normalerweise im großen Stil für Werbung bei Twitter zahlen, ihre Werbeaufträge gestoppt. Hintergrund sind Bedenken wegen der teils rigorosen Veränderungen, die SpaceX-Gründer Musk derzeit an der Belegschaft und der Ausrichtung von Twitter vornimmt.
Offenbar haben die Werbetreibenden vor allem Sorgen, dass Musk nach der jetzt erfolgten Übernahme von Twitter die Moderation der Inhalte bei dem Dienst zurückfährt, sodass massenhaft fragwürdige Posts Einzug halten könnten. Neben Hetze, Hass und Unwahrheiten wollen die internationalen Konzerne natürlich keine Werbung geschaltet sehen.
Unter anderem Audi bestätigte, dass man tatsächlich die bisher laufenden Werbekampagnen eingestellt hat. Auch von General Mills war eine Bestätigung zu hören. Zu dem US-Konzern gehören Marken wie Cheerios und Häagen-Dasz. Von Marketing-Agenturen ist zu hören, dass dort ebenfalls massenhaft große Kunden entschieden haben, ihre Ausgaben für Werbung bei Twitter vorerst zu stoppen.
Twitter ist im Vergleich zu Diensten wie Facebook von Meta und Google ein relativ kleiner Player im internationalen Markt für Online-Werbung. Die meisten Unternehmen geben erheblich mehr Geld für Werbung bei anderen Plattformen aus. Für die Konzerne ergibt der Werbestopp bei Twitter angesichts der tiefgreifenden und teilweise extrem kurzfristigen Veränderungen durch die Übernahme durch Elon Musk durchaus Sinn.
Siehe auch:
Vorerst keine Werbung von vielen großen Marken mehr
Angeblich haben der Lebensmittelgigant General Mills, der Süßigkeitenkonzern Mondelez (unter anderem Oreo, Milka), der Pharmariese Pfizer und die deutsche Volkswagen-Tochter Audi sowie diverse andere große Unternehmen vorerst aufgehört, ihre Anzeigen bei Twitter zu schalten.Offenbar haben die Werbetreibenden vor allem Sorgen, dass Musk nach der jetzt erfolgten Übernahme von Twitter die Moderation der Inhalte bei dem Dienst zurückfährt, sodass massenhaft fragwürdige Posts Einzug halten könnten. Neben Hetze, Hass und Unwahrheiten wollen die internationalen Konzerne natürlich keine Werbung geschaltet sehen.
Unter anderem Audi bestätigte, dass man tatsächlich die bisher laufenden Werbekampagnen eingestellt hat. Auch von General Mills war eine Bestätigung zu hören. Zu dem US-Konzern gehören Marken wie Cheerios und Häagen-Dasz. Von Marketing-Agenturen ist zu hören, dass dort ebenfalls massenhaft große Kunden entschieden haben, ihre Ausgaben für Werbung bei Twitter vorerst zu stoppen.
Twitter ist im Vergleich zu Diensten wie Facebook von Meta und Google ein relativ kleiner Player im internationalen Markt für Online-Werbung. Die meisten Unternehmen geben erheblich mehr Geld für Werbung bei anderen Plattformen aus. Für die Konzerne ergibt der Werbestopp bei Twitter angesichts der tiefgreifenden und teilweise extrem kurzfristigen Veränderungen durch die Übernahme durch Elon Musk durchaus Sinn.
Siehe auch:
- Binance-Chef: 90 Prozent der Musk-Ideen für Twitter werden scheitern
- Musk: Twitter-Verifizierung wird acht Dollar kosten, Edit kommt für alle
- Musks Twitter-Deal steht finanziell auf extrem wackeligen Beinen
- Elon Musk holzt sich weiter durch Twitter: Aufsichtsrat ist aufgelöst
- Twitter: Musk will Verifizierungshaken für 20 Dollar monatlich verkaufen
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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