Microsoft fügt optionales Windows-Update versehentlich zu WSUS hinzu

Microsoft ist ein Fehler bei der Freigabe eines optionalen Updates unterlaufen. Wie der Konzern bestätigt, wurde das Update KB5017383 versehentlich zu den Windows Server Update Services, kurz WSUS, hinzugefügt. Über diese Windows Server Update Services können Administratoren das Bereitstellen von Microsoft-Produkt-Updates für Clients verwalten, also zum Beispiel Aktualisierungen für Windows oder Office ausführen. Das erleichtert im Regelfall die Arbeit, führt nun aber zu Problemen.

Das Update KB5017383 ist noch nicht so weit für die breite Verteilung. Es handelt sich dabei um ein optionales Update für Windows 11, das Microsoft in der zurückliegenden Woche erst veröffentlicht hat. Optionale Updates werden nicht mit WSUS angeboten, sondern erst, wenn sie als "fertige" Sicherheitsupdates zum Patch-Day erschienen, erfolgt die Synchronisation über WSUS.


Laut Microsoft wurde KB5017383 versehentlich in den Windows Server Update Services (WSUS) aufgeführt, was in einigen verwalteten Umgebungen zu Problemen bei der Installation von Sicherheitsupdates führen kann.

Ungetestete Windows-Version

Bei den nicht sicherheitsrelevanten Vorabversionen (auch als "C"-Versionen bezeichnet) handelt es sich um Updates, die dazu dienen, Fehlerbehebungen und Verbesserungen zu testen, die im folgenden Monat in die Produktion einfließen werden. Solche Updates sind optional und können manuell über Windows Updates und den Microsoft Update Katalog importiert werden, um zu vermeiden, dass ungetestete Versionen in die Produktion gelangen.

"IT-Administratoren, die Windows Server Update Services (WSUS) verwenden, werden feststellen, dass das Windows September 2022 Preview-Update, auch bekannt als 'C'-Version, unter den über WSUS verfügbaren Updates aufgeführt ist. Diese Auflistung ist ein Fehler", so Microsoft. Der Konzern hat einen entsprechenden Eintrag im Windows Release Health Dashboard veröffentlicht:

Fehlerbeschreibung

"Das Windows September 2022 Preview Release wird aus WSUS entfernt und wir arbeiten an einer Lösung, um Kunden zu unterstützen, die versehentlich Updates über WSUS importiert haben. Wir gehen davon aus, dass eine Lösung in den nächsten Tagen verfügbar sein wird."

Die Liste der betroffenen Systeme umfasst sowohl Client- als auch Server-Windows-Versionen:

  • Client: Windows 11, Version 21H2; Windows 10, Version 21H2; Windows 11, Version 21H1; Windows 10, Version 20H2; Windows 10, Version 1809
  • Server: Windows Server 2022; Windows Server, Version 20H2; Windows Server, Version 1809

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