Zu teuer, zu lahm: Behörde streicht 886 Mio. Förderung für Starlink
Starlink sollte fast 900 Millionen US-Dollar Fördergeld erhalten, um vor allem im ländlichen Raum in den USA die Breitband-Probleme zu lösen. Jetzt teilt die zuständige Behörde mit: Elon Musks Satelliten-Internet ist einfach viel zu langsam und teuer, um öffentliche Gelder zu erhalten.
Schaut man sich die öffentliche Bekanntmachung der Behörde genauer an, wird ziemlich schnell klar, wo genau man die Schwächen des SpaceX-Systems sieht. Starlink hatte Breitband mit niedriger Latenz und 100 Mbit/s Downlink, 20 Mbit/s Uplink, in Aussicht gestellt. Untersuchungen der Behörde im Jahr 2022 hätten aber ergeben, dass die Geschwindigkeiten im Satellitennetz zuletzt immer weiter abgenommen hatten und oft unter die 20 Mbit/s gefallen waren.
Wie SlashGear in seinem Bericht schreibt, sieht die FCC Starlink als "vielversprechende" Technologie an, die aktuell aber einer riskanten Wette gleiche. Hier formuliert die Behörde einen klaren Vorwurf, der so vor allem im Kontext der Versprechungen von Elon Musk schon öfter vorgebracht wurde: SpaceX kommuniziere rund um Starlink Pläne, "die nicht realistisch sind oder auf aggressiven Annahmen und Vorhersagen beruhen".
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Kein Geld für eine Idee, die nicht hält, was sie verspricht
Die Federal Communications Commission (FCC) hat SpaceX, Elon Musk und dem Starlink-Projekt einen heftigen Schlag versetzt. Wie die Behörde am Mittwoch mitteilt, wird das Unternehmen eine in Aussicht gestellte Fördersumme von 885,5 Millionen US-Dollar nicht erhalten. SpaceX war die Förderung im Rahmen des "Rural Digital Opportunities Fund" im Jahr 2020 zugesagt worden, wenn dafür rund 650.000 Breitband-Anschlüsse in 35 Bundesstaaten bereitgestellt werden können. Jetzt teilt die FCC in Kürze mit: "Die Anbieter konnten nicht nachweisen, dass sie die versprochenen Dienstleistungen erbringen können."Schaut man sich die öffentliche Bekanntmachung der Behörde genauer an, wird ziemlich schnell klar, wo genau man die Schwächen des SpaceX-Systems sieht. Starlink hatte Breitband mit niedriger Latenz und 100 Mbit/s Downlink, 20 Mbit/s Uplink, in Aussicht gestellt. Untersuchungen der Behörde im Jahr 2022 hätten aber ergeben, dass die Geschwindigkeiten im Satellitennetz zuletzt immer weiter abgenommen hatten und oft unter die 20 Mbit/s gefallen waren.
Klare Worte
Auch die FCC-Vorsitzende Jessica Rosenworcel findet laut SlashGear ziemlich klare Worte: "Die Regierung kann es sich nicht leisten, Unternehmen zu subventionieren, die nicht die versprochenen Geschwindigkeiten liefern oder die Anforderungen des Programms wahrscheinlich nicht erfüllen werden." Rosenworcel kommt hier aber auch noch auf einen weiteren wichtigen Punkt zu sprechen: schon die Einstiegskosten von aktuell 600 US-Dollar sind natürlich eine sehr große Hürde.Wie SlashGear in seinem Bericht schreibt, sieht die FCC Starlink als "vielversprechende" Technologie an, die aktuell aber einer riskanten Wette gleiche. Hier formuliert die Behörde einen klaren Vorwurf, der so vor allem im Kontext der Versprechungen von Elon Musk schon öfter vorgebracht wurde: SpaceX kommuniziere rund um Starlink Pläne, "die nicht realistisch sind oder auf aggressiven Annahmen und Vorhersagen beruhen".
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