Neues MacBook Air: Mit 15-Euro-Mod bekommt man viel mehr Leistung
Dem M2-Chip im neuen MacBook Air kann durch die fehlende aktive Kühlung bei entsprechender Arbeitslast ziemlich warm werden. Ein Tüftler konnte jetzt mit einer Anpassung, die 15 Euro kostet, deutliche Verbesserungen erreichen.
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Apple setzt beim M2 MacBook Air auf Wärmeleitpaste und Graphitband, um die Hitze von den Komponenten abzuführen. Max Tech versucht sich an einer prinzipiell sehr einfach durchzuführenden und vor allem günstigen Anpassung: Nach Entfernung der unteren Abdeckung kleidet der Tüftler den Bereich über dem Logic-Board, auf dem der M2-Chip sitzt, großzügig mit Wärmeleitpads aus. Kostenpunkt: umgerechnet 15 Euro - und um ehrlich zu sein natürlich der wohl doch etwas schwerer wiegende Verlust der Garantie.
Dieser deutliche Leistungssprung zeigt sich dann wie erwartet auch bei der Langzeitperformance. In einem Benchmarktest muss das unangetastete MacBook Air nach rund viereinhalb Minuten seine Leistung wegen Hitzeentwicklung drosseln, mit den zusätzlichen Wärmeleitpads wird der M2-Chip erst nach rund 10 Minuten ausgebremst. Auch die Maximaltemperatur unterscheidet sich: 108 Grad gegen 97 Grad.
Hier stehen Kunden seit der Einführung der M2-Laptops und der damit einhergehenden Preissteigerung der Air-Familie vor einer gar nicht so klaren Wahl: Wählt man beim MacBook Air die Variante mit 512 GB SSD - schon wegen Leistungsunterschieden bei den Speichergrößen durchaus eine Überlegung wert - kommt man auf einen Preis von 1849 Euro. Das 13 Zoll MacBook Pro mit derselben Speicherausstattung kostet bei Apple 1829 Euro. Die Straßenpreise können dieses Rennen natürlich noch spannender machen.
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Der M2-Chip im MacBook Air braucht nur etwas mehr Hitzeschutz
Eines ist klar: Das MacBook Air ist sicher nicht das Gerät, das Apple für hohe und lange Arbeitslasten vermarktet. Hier geht es vor allem darum, einen möglichst leichten und mobilen Begleiter zu bieten. Das schön schmale Gehäuse bringt auch den Verzicht auf eine aktive Kühlung mit sich. Doch wie sehr wird der M2-Chip von diesem überschaubaren Kühlkonzept zurückgehalten und kann man hier vielleicht eine Verbesserung erreichen? Der YouTuber und Tüftler Max Tech gibt in einem aktuellen Video sehr interessante Antworten.
Auf YouTube ansehenApple setzt beim M2 MacBook Air auf Wärmeleitpaste und Graphitband, um die Hitze von den Komponenten abzuführen. Max Tech versucht sich an einer prinzipiell sehr einfach durchzuführenden und vor allem günstigen Anpassung: Nach Entfernung der unteren Abdeckung kleidet der Tüftler den Bereich über dem Logic-Board, auf dem der M2-Chip sitzt, großzügig mit Wärmeleitpads aus. Kostenpunkt: umgerechnet 15 Euro - und um ehrlich zu sein natürlich der wohl doch etwas schwerer wiegende Verlust der Garantie.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen
Kann eine so grobschlächtige Mod Apples Wärmedesign wirklich entscheidend verbessern? Die Antwort ist sehr eindeutig. Bei einem Export-Test von 50 Bildern mit jeweils 42 Megapixeln mit Adobe Lightroom nahm sich das unmodifizierte MacBook Air 2 Minuten und 55 Sekunden Zeit, mit Anpassung werden daraus 1 Minute und 56 Sekunden.Dieser deutliche Leistungssprung zeigt sich dann wie erwartet auch bei der Langzeitperformance. In einem Benchmarktest muss das unangetastete MacBook Air nach rund viereinhalb Minuten seine Leistung wegen Hitzeentwicklung drosseln, mit den zusätzlichen Wärmeleitpads wird der M2-Chip erst nach rund 10 Minuten ausgebremst. Auch die Maximaltemperatur unterscheidet sich: 108 Grad gegen 97 Grad.
Etwas abseits vom echten Leben
Wie anfangs erwähnt: Der von Apple anvisierte MacBook-Air-Kunde wird im Alltag zwischen Surfen, Streaming und kleineren Foto- und Videoprojekten wohl nur selten an die Grenzen des Prozessors stoßen. In der Stufe darüber sitzt dann das 13 Zoll M2 MacBook Pro mit internem Lüfter, allerdings noch im alten Design mit Touchbar und anderer Displaytechnik.Hier stehen Kunden seit der Einführung der M2-Laptops und der damit einhergehenden Preissteigerung der Air-Familie vor einer gar nicht so klaren Wahl: Wählt man beim MacBook Air die Variante mit 512 GB SSD - schon wegen Leistungsunterschieden bei den Speichergrößen durchaus eine Überlegung wert - kommt man auf einen Preis von 1849 Euro. Das 13 Zoll MacBook Pro mit derselben Speicherausstattung kostet bei Apple 1829 Euro. Die Straßenpreise können dieses Rennen natürlich noch spannender machen.
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