Outlook: Erneut Probleme mit der Suchfunktion unter Windows 11
Microsoft hat bekanntgegeben, dass es in Zusammenhang mit der vom E-Mail-Client Outlook verwendeten Suchfunktion zu Problemen kommt. Bei einigen Nutzern tauchen neue Nachrichten nicht in den Ergebnissen auf. Betroffene Nutzer können auf einen Workaround zurückgreifen.
Der Fehler tritt unter Windows 11 auf und ist nicht komplett unbekannt. Schon im Dezember hatte es den gleichen Bug gegeben. Das Problem betrifft POP-, IMAP- sowie offline genutzte Exchange-Konten, da standardmäßig die lokale Windows-Suche zum Indexieren der Nachrichten zum Einsatz kommt. Microsoft 365- und verbundene Exchange-Accounts sind laut BleepingComputer nicht betroffen, da ein anderer Suchdienst verwendet wird.
Mit Hilfe einer Registry-Änderung lässt sich der Fehler vorerst umgehen
Hier ist es dann möglich, einen neuen Schlüssel mit dem Namen "Windows Search" anzulegen. Nachdem der Eintrag vorhanden ist, sollte der Schlüssel mit einer "PreventIndexingOutlook" genannten "DWORD Value" ausgestattet werden. Der Wert lässt sich dann auf "1" setzen. Zuletzt sollte Outlook noch neugestartet werden, um die Änderung zu aktivieren.
Die Redmonder untersuchen momentan noch, weshalb das Problem mit der Desktop-Suche auftritt. Es wäre also denkbar, dass in den kommenden Wochen ein Patch, der den Bug beseitigt, zur Verfügung gestellt wird. Daher sollte der Workaround nur angewendet werden, wenn die Suchfunktion tatsächlich für Probleme sorgt. Natürlich kann die Änderung jederzeit zurückgenommen werden, indem der Registry-Schlüssel wieder entfernt wird.
Siehe auch:
Mit Hilfe einer Registry-Änderung lässt sich der Fehler vorerst umgehen
Microsoft stellt Workaround bereit
Damit das Problem vorübergehend nicht mehr zum Vorschein kommt, empfiehlt Microsoft, die Windows-Suchfunktion zu deaktivieren. Damit wird Outlook dann gezwungen, die direkt in das Programm integrierte Suchfunktion zu verwenden und nicht auf den Dienst des Betriebssystems zurückzugreifen. Das Feature soll dann wie gewohnt funktionieren und auch die neuesten Mails berücksichtigen. Um die Windows-Suche zu deaktivieren, lässt sich der Registry-Editor (Win+R "regedit") nutzen. Hier sollte zum Pfad "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows" gewechselt werden.Hier ist es dann möglich, einen neuen Schlüssel mit dem Namen "Windows Search" anzulegen. Nachdem der Eintrag vorhanden ist, sollte der Schlüssel mit einer "PreventIndexingOutlook" genannten "DWORD Value" ausgestattet werden. Der Wert lässt sich dann auf "1" setzen. Zuletzt sollte Outlook noch neugestartet werden, um die Änderung zu aktivieren.
Die Redmonder untersuchen momentan noch, weshalb das Problem mit der Desktop-Suche auftritt. Es wäre also denkbar, dass in den kommenden Wochen ein Patch, der den Bug beseitigt, zur Verfügung gestellt wird. Daher sollte der Workaround nur angewendet werden, wenn die Suchfunktion tatsächlich für Probleme sorgt. Natürlich kann die Änderung jederzeit zurückgenommen werden, indem der Registry-Schlüssel wieder entfernt wird.
Siehe auch:
- Outlook Lite: Alternativer Mail-Client soll auf Low-End-Geräten laufen
- Outlook für Windows: Neue App startklar im Microsoft Store
- Erste Screenshots: Outlook-App erhält neue Suche mit Feed-Funktion
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