Huawei: Ohne US-Sanktionen gäbe es nur noch uns und Apple
Seit der Einführung der US-Sanktionen gegen Huawei hat der chinesische Konzern in Sachen Smartphones praktisch alles verloren. Hätten die USA nicht eingegriffen, gäbe es heute wohl nur noch Apple und Huawei als führende Smartphone-Anbieter - sagt jedenfalls Huawei jetzt.
Huawei darf seit inzwischen rund vier Jahren nur noch in einem sehr beschränkten Maß Chips und andere Erzeugnisse einkaufen, die mit Hilfe von Technologien von US-Firmen produziert oder entwickelt werden. Wäre dies nicht der Fall, würde die Smartphone-Welt heute wahrscheinlich von Huawei dominiert werden, behauptet der Chef der Huawei Consumer Business Group, Richard Yu, der auch das Smartphone-Geschäft des Konzerns leitet, laut Android Authority.
Die wenig bescheidenen Äußerungen von Huaweis Consumer-Chef Yu haben nur einen Haken: es gibt eben doch die US-Sanktionen. Tatsächlich war Huawei bis zum ersten Quartal 2019 auf einem guten Weg, sich mit großem Marketing-Aufwand sowie aktueller Technik zu attraktiven Preisen zum weltweit größten Smartphone-Hersteller hochzuarbeiten. Damals hatte man bereits Platz 2 hinter Samsung und vor Apple erreicht, doch dann kamen eben die US-Sanktionen.
Seitdem darf Huawei unter anderem die Google Services und den Google Play Store nicht mehr auf seinen Smartphones anbieten. Außerdem musste man die Entwicklung und Fertigung der hauseigenen Kirin-SoCs mit 5G-Support aufgeben. Aktuell bietet Huawei nur noch in einem sehr kleinen Maßstab Smartphones an, die zwar teilweise noch immer eine High-End-Ausstattung haben, aber nie mit 5G-Unterstützung daherkommen.
'Unterdrückung durch die USA' verhindert weiteren Aufstieg
Yu zufolge hindert Huawei nur die "Unterdrückung" durch die USA daran, neben Apple zum größten Smartphone-Hersteller aufzusteigen. Samsung würde kaum noch eine Rolle spielen, so Yus höchst selbstbewusste Behauptung. Alle anderen Anbieter, darunter auch Samsung, würden heute wohl nur noch in den USA und ihren jeweiligen Heimatländern Produkte verkaufen, sagte er weiter.Die wenig bescheidenen Äußerungen von Huaweis Consumer-Chef Yu haben nur einen Haken: es gibt eben doch die US-Sanktionen. Tatsächlich war Huawei bis zum ersten Quartal 2019 auf einem guten Weg, sich mit großem Marketing-Aufwand sowie aktueller Technik zu attraktiven Preisen zum weltweit größten Smartphone-Hersteller hochzuarbeiten. Damals hatte man bereits Platz 2 hinter Samsung und vor Apple erreicht, doch dann kamen eben die US-Sanktionen.
Seitdem darf Huawei unter anderem die Google Services und den Google Play Store nicht mehr auf seinen Smartphones anbieten. Außerdem musste man die Entwicklung und Fertigung der hauseigenen Kirin-SoCs mit 5G-Support aufgeben. Aktuell bietet Huawei nur noch in einem sehr kleinen Maßstab Smartphones an, die zwar teilweise noch immer eine High-End-Ausstattung haben, aber nie mit 5G-Unterstützung daherkommen.
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