USA wollen China Zugriff auf ältere Technik für Chipfertigung entziehen
Die US-Regierung übt massiven Druck auf die Niederlande aus, um dafür zu sorgen, dass wichtige Zulieferer der Chipindustrie keine Maschinen mehr nach China liefern. Die USA wollen so verhindern, dass China in der Chip-Produktion weiter Fortschritte macht.
Wie der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg berichtet, versuchen derzeit verschiedene US-Politiker dafür zu sorgen, dass die Niederlande den weiteren Verkauf von Chip-Fertigungstechnik durch den aus Holland stammenden Weltmarktführer ASML unterbinden. Konkret geht es um sogenannte DUV-Systeme, also Deep Ultraviolet Lithography-Anlagen.
Sollten die Versuche der US-Politik zur Einflussnahme auf die Niederlande fruchten, würde es für chinesische Chiphersteller deutlich schwerer, ihre Kapazitäten für den Bau modernerer Chips weiter auszubauen. ASML würde wohl nur rund fünf bis zehn Prozent seiner Umsätze verlieren, weil das Unternehmen bisher vor allem mit anderen Chipfertigern Geschäfte macht, die nicht aus China stammen.
Für SMIC, den größten chinesischen Chipfertiger und andere derartige Unternehmen aus China, dürfte sich die Lage deutlich verschlechtern. Schon jetzt verhindern die niederländischen Behörden, dass ASML seine modernsten Lithografiesysteme, die mit Extreme Ultraviolet Lithography arbeiten, nach China verkauft, indem man dem Unternehmen keine entsprechenden Lizenzen erteilt.
Die chinesische Regierung reagierte äußerst verschnupft auf die Berichte über das Vorgehen der USA gegen den Export von Fertigungstechnik der vorigen Generation. Ein Sprecher des Außenministeriums warf den USA vor, "technologischen Terrorismus" zu betreiben, eine Blockade errichten zu wollen und ökonomische Themen zu politisieren, als Waffe zu verwenden und ideologisch aufzuladen, um ihre Agenda in die Tat umzusetzen.
Siehe auch:
Neueste Maschinengeneration schon verboten, jetzt sollen ältere Anlagen folgen
Die Lithographie-Systeme werden verwendet, um die Silizium-Wafer mit mikroskopisch kleinen Strukturen zu versehen. Bei den betreffenden Anlagen, die ASML nicht mehr nach China liefern soll, handelt es sich um Systeme, die nicht mehr ganz den neuesten Stand der Technik darstellen, aber dennoch in riesigem Maßstab für weniger aufwendige Chips verwendet werden.Sollten die Versuche der US-Politik zur Einflussnahme auf die Niederlande fruchten, würde es für chinesische Chiphersteller deutlich schwerer, ihre Kapazitäten für den Bau modernerer Chips weiter auszubauen. ASML würde wohl nur rund fünf bis zehn Prozent seiner Umsätze verlieren, weil das Unternehmen bisher vor allem mit anderen Chipfertigern Geschäfte macht, die nicht aus China stammen.
Für SMIC, den größten chinesischen Chipfertiger und andere derartige Unternehmen aus China, dürfte sich die Lage deutlich verschlechtern. Schon jetzt verhindern die niederländischen Behörden, dass ASML seine modernsten Lithografiesysteme, die mit Extreme Ultraviolet Lithography arbeiten, nach China verkauft, indem man dem Unternehmen keine entsprechenden Lizenzen erteilt.
Die chinesische Regierung reagierte äußerst verschnupft auf die Berichte über das Vorgehen der USA gegen den Export von Fertigungstechnik der vorigen Generation. Ein Sprecher des Außenministeriums warf den USA vor, "technologischen Terrorismus" zu betreiben, eine Blockade errichten zu wollen und ökonomische Themen zu politisieren, als Waffe zu verwenden und ideologisch aufzuladen, um ihre Agenda in die Tat umzusetzen.
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