Bundeskartellamt verschärft Wettbewerbskontrolle gegen Amazon
Das deutsche Bundeskartellamt hat bestätigt, dass man nun nach Google und Facebook auch Amazon genauer unter die Lupe nehmen wird. Dazu wurde Amazon als Konzern mit "überragender marktübergreifender Bedeutung für den Wettbewerb" eingestuft.
Damit wird es eine schärfere Wettbewerbskontrolle geben. Das berichtet unter anderem Tagesschau.de. Diese Einstufung und Kontrolle bietet ganz besondere Instrumente, mit der das Bundeskartellamt eingreifen kann. So ist das Amt befugt, Praktiken direkt zu untersagen, die aus Sicht der Markthüter den Wettbewerb beschränken.
"Amazon ist der zentrale Schlüsselspieler im Bereich des E-Commerce. Die Angebote des Konzerns u. a. als Händler, Marktplatz, Streaming- und Cloud-Anbieter sind zu einem digitalen Ökosystem verbunden. Wir haben entschieden, dass der Konzern auch im kartellrechtlichen Sinne ein Unternehmen von überragender marktübergreifender Bedeutung für den Wettbewerb ist", erklärt Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes. Infografik Preiswettbewerb: Amazons Preise sind laut Analyse konkurrenzlos
Das über die Jahre aufgebaute digitale Ökosystem habe viel Potenzial der Ausnutzung sowie der Ausgrenzung der Konkurrenz.
"Bei seinen Marktplatzdienstleistungen für Dritthändler halten wir Amazon für marktbeherrschend", betonte Mundt. Amazon habe damit auch Macht über Absatz- und Beschaffungsmärkte. Daher hat das Amt die Missbrauchsaufsicht übernommen. Konkrete Maßnahmen wurden allerdings noch nicht angekündigt - das dürfte auch noch einige Zeit dauern. Amazon erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur dpa, dass man sich gegen die Einstufung wehre. Man stimmt der Feststellung des Kartellamtes nicht zu, erklärte ein Unternehmenssprecher.
"Wir werden die Entscheidung sowie unsere Optionen, auch Rechtsmittel, sorgfältig prüfen", hieß es von dem Online-Riesen. Man sehe sich selbst "in erster Linie als Einzelhändler".
Zur Amazon Prime Mitgliedschaft Jetzt für 30 Tage kostenlos ausprobieren! Siehe auch:
"Amazon ist der zentrale Schlüsselspieler im Bereich des E-Commerce. Die Angebote des Konzerns u. a. als Händler, Marktplatz, Streaming- und Cloud-Anbieter sind zu einem digitalen Ökosystem verbunden. Wir haben entschieden, dass der Konzern auch im kartellrechtlichen Sinne ein Unternehmen von überragender marktübergreifender Bedeutung für den Wettbewerb ist", erklärt Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes. Infografik Preiswettbewerb: Amazons Preise sind laut Analyse konkurrenzlos
Doppelrolle
Es geht in diesem Streit auch darum, ob Amazon mit der Doppelrolle als Händler und Marktplatz auf seiner Webseite nicht andere Anbieter ausgrenzt und den Wettbewerb verhindert.Das über die Jahre aufgebaute digitale Ökosystem habe viel Potenzial der Ausnutzung sowie der Ausgrenzung der Konkurrenz.
"Bei seinen Marktplatzdienstleistungen für Dritthändler halten wir Amazon für marktbeherrschend", betonte Mundt. Amazon habe damit auch Macht über Absatz- und Beschaffungsmärkte. Daher hat das Amt die Missbrauchsaufsicht übernommen. Konkrete Maßnahmen wurden allerdings noch nicht angekündigt - das dürfte auch noch einige Zeit dauern. Amazon erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur dpa, dass man sich gegen die Einstufung wehre. Man stimmt der Feststellung des Kartellamtes nicht zu, erklärte ein Unternehmenssprecher.
"Wir werden die Entscheidung sowie unsere Optionen, auch Rechtsmittel, sorgfältig prüfen", hieß es von dem Online-Riesen. Man sehe sich selbst "in erster Linie als Einzelhändler".
Zur Amazon Prime Mitgliedschaft Jetzt für 30 Tage kostenlos ausprobieren! Siehe auch:
Thema:
Amazons Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Amazon
- Neagley: Neuer Trailer zum Reacher-Spin-off veröffentlicht
- Neagley: Prime Video zeigt den Teaser-Trailer zum Reacher-Ableger
- Reacher: Der Trailer zu Staffel 4 führt in eine blutige Verschwörung ein
- Blade Runner 2099: Amazon zeigt den Teaser-Trailer zur Miniserie
- Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht - Teaser zu Staffel 3 ist da
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Nutzer kündigen wegen neuer KI-Markierung ihre Claude-Abonnements
- Übernahme auf Port 5900: Kritische MacOS-Lücke wird aktiv ausgenutzt
- Spusu ist legendär: 100-GB-Tarif mit bis zu 200 Mbit/s für 12,90 Euro
- ChatGPT macht auf Windows Recall: KI zeichnet jetzt Mac-Aktionen auf
- Halo in fremden Händen: Microsoft liebäugelt mit Call-of-Duty-Machern
- Anthropic: Große Störung hat diverse Claude-Dienste lahmgelegt
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen