Amazon lässt autonome Roboter zwischen Lagermitarbeitern arbeiten
Amazon baut seinen ersten vollautonomen mobilen Roboter für seine Lagerhäuser. Das neu vorgestellte Projekt heißt "Proteus" und soll schon bald weltweit eingesetzt werden. Der kleine Helfer wird dabei in verschiedenen Bereichen zum Einsatz kommen.
Der Roboter mit dem Namen Proteus soll in Kürze sein Debüt in Fulfillment- und Sortierzentren feiern. Amazons erster vollautonomer mobiler Roboter für Lagerhäuser wird dabei ganz anders agieren, als die bisher eingesetzten Roboter-Helfer. Denn im Gegensatz zu anderen Lagerrobotern kann Proteus tatsächlich sicher neben Menschen arbeiten und somit in allen Bereichen genutzt werden.
Proteus: Einsatz nicht nur in ...
... abgesperrten Bereichen
Der E-Commerce-Riese hatte schon vor Jahren erklärt, dass es ein Ziel sei, Lagerroboter zu bauen, die Menschen nicht ersetzen, sondern ihnen zur Seite stehen. Proteus soll diese Erwartungen erfüllen.
"In der Vergangenheit war es schwierig, Roboter sicher in denselben physischen Raum wie Menschen einzubinden", erklärt Amazon in einem Blogbeitrag. "Wir glauben, dass Proteus dies ändern wird und dabei intelligent, sicher und kollaborativ bleibt."
Die neuentwickelte AR ID macht den Barcode und das manuelle Scannen überflüssig, indem es ein Kamerasystem verwendet, das mit 120 Bildern pro Sekunde läuft. Während ein Mitarbeiter - oder auch der Roboter Proteus - ein Paket wegsortiert, werden alle nötigen Daten jederzeit von dem Kamerasystem erfasst. Neben Proteus wird der Roboterarm Cardinal starten, der Pakete bis zu 50 Pfund (ca. 23 Kilogramm) transportieren kann und so schwere Arbeiten abnimmt.
Amazon wird die neue Technologie voraussichtlich ab dem nächsten Jahr in seinen Fulfillment-Zentren einsetzen.
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Proteus: Einsatz nicht nur in ...
... abgesperrten Bereichen
Der E-Commerce-Riese hatte schon vor Jahren erklärt, dass es ein Ziel sei, Lagerroboter zu bauen, die Menschen nicht ersetzen, sondern ihnen zur Seite stehen. Proteus soll diese Erwartungen erfüllen.
"In der Vergangenheit war es schwierig, Roboter sicher in denselben physischen Raum wie Menschen einzubinden", erklärt Amazon in einem Blogbeitrag. "Wir glauben, dass Proteus dies ändern wird und dabei intelligent, sicher und kollaborativ bleibt."
Projekt Proteus: Amazons autonomer Lager-Roboter
Grundstein Kiva Systems
Vor rund zehn Jahren hatte Amazon die Übernahme des Robotikunternehmens Kiva Systems bekannt gegeben und damit sein eigenes Robotikgeschäft aufgebaut. Die Forschung der letzten Jahre hat nun zu dem autonomen Ansatz verholfen. Dank fortschrittlicher Sicherheits-, Wahrnehmungs- und Navigationstechnologien kann sich Proteus bei seiner Arbeit autonom um Menschen herum bewegen, sodass er sich nicht auf bestimmte Bereiche beschränken muss.Erleichterungen bei Routinearbeiten
Neue Technologie macht zudem einige Arbeitsschritte überflüssig. Derzeit werden alle Pakete in den Verteilzentren und an jedem Zielort auf ihrer Reise gescannt. In den Fulfillment-Zentren erfolgt dieses Scannen derzeit manuell: Eine Sendung kommt an einem Arbeitsplatz an, das Paket wird von einem Mitarbeiter aus einem Behälter entnommen. Dann wird der Barcode von einem Mitarbeiter mit einem Handscanner gescannt.Die neuentwickelte AR ID macht den Barcode und das manuelle Scannen überflüssig, indem es ein Kamerasystem verwendet, das mit 120 Bildern pro Sekunde läuft. Während ein Mitarbeiter - oder auch der Roboter Proteus - ein Paket wegsortiert, werden alle nötigen Daten jederzeit von dem Kamerasystem erfasst. Neben Proteus wird der Roboterarm Cardinal starten, der Pakete bis zu 50 Pfund (ca. 23 Kilogramm) transportieren kann und so schwere Arbeiten abnimmt.
Amazon wird die neue Technologie voraussichtlich ab dem nächsten Jahr in seinen Fulfillment-Zentren einsetzen.
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